Carl Zeiss Jena: Klagt Pannewitz gegen den Rauswurf?

Wohl Nachspiel für FCC

Kevin Pannewitz am Ball für Carl Zeiss Jena

Lief vor der Kündigung seines Vertrages 26 Mal für den FCC auf: Kevin Pannewitz. ©Imago/Matthias Koch

Am Mittwoch trennte sich Carl Zeiss Jena von Kevin Pannewitz, den Trainer Lukas Kwasniok kurz zuvor noch öffentlich wegen Übergewichts kritisierte. Laut einer Mitteilung auf der Vereinshomepage des FCC wurde der laufende Vertrag außerordentlich gekündigt.

Dies könnte jetzt allerdings ein Nachspiel haben. Laut B.Z. (Ausgabe vom 11. Januar 2019) will Pannewitz per Kündigungsschutzklage gegen die Entlassung vorgehen. Der Berater des Mittelfeldmanns kritisierte außerdem die Vereinsführung: „Ich möchte die soziale Kompetenz der Klubführung von Jena in Frage stellen“, so Maik Barthel.

Kündigung ohne Grund?

Es ist so oder so ein jähes Ende einer eigentlich als Erfolgsgeschichte begonnenen Zusammenarbeit. Pannewitz erhielt 2017 beim FCC die Chance, nochmal im Profifußball anzugreifen, nachdem er zuvor, obwohl einst als großes Talent gehandelt, im Amateur-Bereich kickte.

In Jena kämpfte sich Pannewitz ran und bestritt letztlich auch 26 Partien für den Verein. In der laufenden Saison kehrten die Probleme allerdings zurück. Zunächst wurde er, nachdem er betrunken zum Training erschien, suspendiert, wenig später folgte allerdings die Rückkehr in den Kader.

Die erneute Verfehlung des 27-Jährigen brachte allerdings das Faß zum Überlaufen. Ob eine Klage Aussicht auf Erfolg hätte, ist zum jetzigen Zeitpunk noch Spekulation. Laut B.Z. soll in der Kündigung jedenfalls kein Grund angegeben worden sein, was allerdings nötig wäre.

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