Carl Zeiss Jena: Koczor-Kampfansage an Coppens

Torhüter will Stammplatz zurückerobern

In Erwartung eines Torhüter-Duells: Jenas Coach Mark Zimmermann

Muss Duell der Torhüter moderieren: FCC-Trainer Mark Zimmermann © imago/manngold

Durch die Rückkehr von Raphael Koczor ins Mannschaftstraining hat bei Carl Zeiss Jena der Kampf um die Nummer eins im Tor begonnen. Nach Ausheilung eines Kapselrisses im Knie und Erholung von einer Mandelentzündung will der 29-Jährige seinen Stammplatz im Team von Trainer Mark Zimmermann von Jo Coppens zurückerobern.

Ich hätte den falschen Job, wenn ich mich freiwillig auf die Bank setzen würde. (FCC-Keeper Raphael Koczor)

Aus seinen ehrgeizigen Ambitionen machte Koczor in einem Interview mit der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 27.06.2018) kein Hehl. „Ich hätte den falschen Job, wenn ich mich freiwillig auf die Bank setzen würde“, verdeutlichte der Deutsch-Pole sein Ziel mit Nachdruck.

Trotz seiner langen Spielpause sieht sich Koczor durchaus in einer günstigen Position. Seiner Ansicht nach habe er sich durch seine regelmäßigen Leistungen in den vergangenen vier Jahren „ein gewisses Standing“ erarbeitet, sagte der Schlussmann: „Es ist nicht so, dass ich wieder bei Null anfange. Der Trainer weiß, was ich kann.“

Pechsträhne seit März

Koczor blickt auf eine über dreimonatige Pechsträhne zurück. Nach seinem bislang letzten Punktspiel für den FCC im vergangenen März bei Preußen Münster wurde der Torhüter zunächst wegen einer unsportlichen Geste nachträglich für zwei Spiele gesperrt, musste auch die folgenden zwei Begegnungen von der Bank aus verfolgen und fiel danach wegen seiner schweren Knieverletzung für den Rest der abgelaufenen Spielzeit aus. Im Anschluss an seine erfolgreiche Reha verhinderte zuletzt eine Mandelentzündung seinen früheren Wiedereinstieg ins Training der Thüringer.

Die Konkurrenzsituation zwischen Jenas Pfosten spiegelt sich auch in Koczors persönlichem Verhältnis zu seinem Rivalen Coppens wider. Er würde mit seinem zwei Jahre jüngeren Kontrahenten „keinen Kaffee trinken gehen“, gestand Koczor freimütig ein.

Trotz eines gleichwohl respektvollen Umgangs der beiden Schlussmänner miteinander würde die Rivalität engere Bindungen grundsätzlich nicht möglich sein lassen, meinte Koczor weiter: „Beste Freunde werden zwei Torhüter, die sich um einen Platz streiten, sicher nie.“

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