Carl Zeiss Jena: Laufpass für Zeqiri

Fragezeichen hinter Buval und Mergel

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Plant Jenas Zukunft ohne Zeqiri: FCC-Trainer Mark Zimmermann © imago/Manngold

Bei Carl Zeiss Jena laufen die Umbauarbeiten für die neue Saison. Der Aufsteiger hat nach einem Bericht der Thüringer Allgemeinen durch die Trennung von Nachwuchsverteidiger Shkodran Zeqiri eine weitere Planstelle im Kader frei.

Er hätte kaum mehr Einsatzzeiten bekommen. (FCC-Sportdirektor Kenny Verhoene über Shkodran Zeqiri)

Zeqiri spielte nach nur einem Einsatz in der zurückliegenden Aufstiegssaison in den Überlegungen von Jenas Trainer Mark Zimmermann keine weitere Rolle mehr. „Er hätte in der kommenden Saioson kaum mehr Einsatzzeiten  bekommen“, sagte FCC-Sportdirektor Kenny Verhoene zur Begründung für die Entscheidung gegen den 19-Jährigen aus dem Kosovo.

Fragezeichen hinter Stürmerduo

Anders als Zeqiri, der nach Jugendjahren bei Dynamo Dresden und auch Bayern München zu den Thüringern gewechselt war, dürfen sich die Stürmer Bedi Buval und Artur Mergel noch Chancen auf einen neuen Vertrag beim Drittliga-Rückkehrer machen. Laut Verhoene „laufen die Gespräche noch“.

Einen Schritt weiter hingegen ist der Klub schon bei der Schaffung professionellerer Strukturen. Chris Förster fungiert fortan als hauptamtlicher Geschäftsführer des Klubs.

Die Ernennung des 45-Jährigen durch die Gesellschafterversammlung erfüllt eine wichtige Auflage des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für die Drittliga-Lizenz. Förster hatte die Aufgabe zuvor seit Ende 2013 neben seinem bisherigen Beruf als Finanzvorstand bei einem Erfurter Unternehmen ehrenamtlich ausgeübt.

In einer ersten Reaktion auf seine „Beförderung“ stellte Förster sich im übertragenen Sinn als Mannschaftsspieler dar: „Jeder soll sich eingeladen fühlen, mit konstruktiver Kritik oder auch persönlichem Engagement die Zukunft mitzugestalten.“

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