Carl Zeiss Jena: Neuzugänge in Torlaune

Doch Kwasniok ist nicht zufrieden

Anton Donkor am Ball für Carl Zeiss Jena

Anton Donkor erzielte im Testspiel gegen Nürnberg II das zwischenzeitliche 2:1. ©Imago images/Karina Hessland

In den letzten sieben Spielen der vergangenen Saison, als sich der FC Carl Zeiss Jena mit einem starken Schlussspurt den Klassenerhalt sicherte, schaffte er dies mit ungeahnten Offensivstärken. 16 Tore erzielte die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok, also durchschnittlich über zwei Treffer pro Spiel.

Skenderovic´ Tor-Premiere

Die Neuzugänge scheinen diesen Offensivgeist auch bereits verinnerlicht zu haben – was zumindest die Testspiele aussagen. Beim 9:0 gegen Oettersdorf traf Daniele Gabriele dreifach, während beim 17:0 gegen Sitzendorf auch die eher defensiv angesiedelten Hammann (zwei Treffer) und Käuper (drei Tore) mehrfach einnetzten.

Beim gestrigen Test gegen Nürnberg II setzte sich dieser Trend fort. Flanke Gabriele, Kopfball Meris Skenderovic, Tor. Für Skenderovic war es der erste Treffer im FCC-Trikot, nachdem er bekanntlich erst auf Leihbasis von Hoffenheim II ins Paradies gewechselt war.

Der Mittelstürmer erweitert die Optionen von Kwasniok, der gegen Nürnberg II unabhängig von vielen personellen Wechseln in einem 3-5-2 System agieren ließ. In diesem steht Julian Günther Schmidt derzeit nicht zur Verfügung, er fehlt angeschlagen.

Kwansiok sieht Luft nach oben

Dass sein Fehlen kompensiert werden kann, bewies ein weiterer Neuzugang: Anton Donkor kam über die linke Seite mit Tempo und erzielte das zwischenzeitliche 2:1. Dass der FCC trotz der gut aufgelegten Offensive nicht mit einem Sieg gegen die Franken belohnt wurde, lag hingegen an Unachtsamkeiten in der Abwehr.

Dementsprechend kritisch ordnet Trainer Lukas Kwasniok die Partie auf der Vereinshomepage ein: „Mir hat das heute überwiegend nicht so gefallen. Man hat der Mannschaft schon eine gewisse Müdigkeit angemerkt und heute auch gesehen, dass da einige Spieler noch nicht dort sind, wo ich sie hinhaben möchte. Aber das ist in der Vorbereitung auch normal.“

Etwas mehr als zwei Wochen hat Kwasniok noch, um seine Mannschaft bis zum Saisonstart in Liga drei auf Touren zu bringen. Am ersten Spieltag sollte der FCC jedenfalls gleich hellwach sein: Dann kommt Aufstiegsfavorit Ingolstadt ins Ernst-Abbe-Sportfeld.

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