Carl Zeiss Jena ruft zur Geschlossenheit auf

Offener Brief vor den Kellerduellen

Jenas Präsident Klaus Berka (m.)

Präsident Klaus Berka (m.) und die Gremien des FCC mahnen vor den anstehenden Kellerduellen zur Geschlossenheit. ©Imago/Karina Hessland

Der FC Carl Zeiss Jena durchlebt eine schwere Zeit. Nach elf Spielen ohne Sieg ist der Klub auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht, bei einer Niederlage gegen Aalen am Sonntag wird man gar die Rote Laterne übernehmen.

Einen weiteren Nebenkriegsschauplatz bildeten Gerüchte vom Donnerstag, nach denen Investor Roland Duchatelet bereit sein soll, seine Anteile am Klub zu verkaufen. Um vor dem richtungsweisenden Spiel gegen Aalen den Fokus wieder auf die prekäre sportliche Situation zu richten, ruft der Klub nun zu Geschlossenheit auf.

Gewinnen wir, haben wir noch eine Chance auf den Klassenerhalt. (über die Spiele gegen Aalen und Cottbus)

„Es ist unsere tiefe Überzeugung, dass wir nur geschlossen, konzentriert und mit gemeinsamer Kraft den rettenden Strohhalm des Klassenerhalts erreichen können. Die nächsten beiden Spielen in Aalen und zuhause gegen Energie Cottbus werden vorentscheidend sein“, heißt es in dem offenen Brief auf der Homepage des FCC, der vom Aufsichtsrat, Präsidium und Geschäftsführung unterschrieben ist.

„Schaffen wir gegen die beiden Klubs aus der unmittelbaren Tabellennachbarschaft nicht den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze, wird die Lage sehr schwierig. Gewinnen wir, haben wir noch eine Chance auf den Klassenerhalt“, wird den beiden nächsten Partien richtungsweisender Charakter beigemessen.

Der Blick auf die Tabelle zeigt, dass diese Einschätzung den Nagel auf den Kopf trifft. Vor der Fahrt auf die Ostalb beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer bereits acht Punkte.

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