Carl Zeiss Jena: Stabilität gesucht

FCC besonders anfällig nach dem Pausentee

Dennis Slamar ratlos

Ratlos: Der FCC um Dennis Slamar bekommt derzeit zu viele Gegentore. ©Imago/Osnapix

Das 0:0 im letzten Heimspiel gegen Osnabrück war für den FCC etwas Besonderes. In dieser Partie blieb die Elf von Trainer Mark Zimmermann nämlich das bisher einzige Mal in dieser Saison ohne Gegentor. Beim KFC Uerdingen konnte Jena dieses Kunststück allerdings nicht wiederholen: Eine etwas unglückliche 1:2-Niederlage stand am Ende auf der Anzeigetafel.

Besonders anfällig nach der Pause

Für Carl Zeiss waren es die Gegentreffer 18 und 19, weshalb der FCC nach Braunschweig die löchrigste Defensive der Liga stellt. „Wir bezahlen auch im zweiten Jahr noch immer viel Lehrgeld“, wird Trainer Mark Zimmermann auf der Vereinshomepage zitiert und meint damit wohl auch die individuellen Fehler wie vor dem 0:1 gegen Uerdingen.

Wir bezahlen auch im zweiten Jahr noch immer viel Lehrgeld. (Mark Zimmermann)

In der Verteilung der Gegentore ist durchaus ein Muster zu erkennen. Acht der letzten elf Gegentore kassierten Slamar und Co. in der zweiten Hälfte. In den letzten 15 Minuten schluckte das Zimmermann-Team sieben der insgesamt 19 Gegentore, also über ein Drittel.

Zimmermann bleibt sich treu

Allerdings ist in Jena, das nun bereits seit sechs Partien auf einen Sieg wartet, bei weitem nicht alles schlecht. In der Offensive liefern Tietz und Co. meist couragierte Leistungen ab, münzen diese jedoch momentan zu selten in Tore um. Der bittere Lohn: In der Formtabelle der letzten fünf Spieltag belegt Jena den letzten Rang.

Nun ist in der Länderspielpause für Zimmermann Zeit, die ein oder andere Anpassung vorzunehmen, auch wenn dieser nach dem Uerdingen-Spiel verlauten ließ: „Auch wenn es jetzt sechs sieglose Spiele in Folge waren, werden wir an unserem Stil festhalten und so auch wieder Spiele gewinnen.“

Wende gegen Aalen?

Die Vorzeichen jedenfalls, dass der FCC die Wende schafft, stehen nicht schlecht, am Freitag den 19. Oktober kommt der VfR Aalen ins Ernst-Abbe-Sportfeld, der derzeit ebenfalls mit Problemen zu kämpfen hat.

Historisch gesehen konnte Jena zwar erst eins der zehn Spiele gegen Aalen gewinnen, dies war jedoch das letzte Aufeinandertreffen am 34. Spieltag der vergangenen Saison im Paradies. Der FCC siegte mit 3:2 – ein Ergebnis, das Eckardt und Co. trotz zweier Gegentore wohl auch diesmal gerne mitnehmen würden.

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