Carl Zeiss Jena: Steht Rico Schmitt vor dem Aus?

Gremien sollen am Trainer zweifeln

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Mittwoch, 05.02.2020 | 08:55

Rico Schmitt an der Seitenlinie.

©imago images/Picture Point

Dass auf Carl Zeiss Jena in der restlichen Rückrunde eine Mammut-Aufgabe wartet, ist schon seit Wochen klar. Bei mittlerweile zwölf Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz bedarf es im zweiten Jahr in Serie ein Wunder, um den Absturz in die Regionalliga noch zu verhindern.

Wie die "Bild" (Ausgabe vom 05.02.2020) nun berichtet, könnte dieses Wunder aber nicht mehr in den Aufgabenbereich von Trainer Rico Schmitt fallen. Ein Teil der FCC-Gremien soll die Trennung vom 51-Jährigen noch vor dem Heimspiel am kommenden Montag gegen Zwickau favorisieren.

Rückhalt in der Mannschaft soll schwinden

Schmitt folgte erst Anfang Oktober auf den zuvor freigestellten Lukas Kwasniok und betreute die Mannschaft seitdem in elf Drittliga-Spielen. Mit zwölf Punkten fällt seine Ausbeute zwar weitaus üppiger aus als die seines Vorgängers, um den Rückstand auf das rettende Ufer aufzuholen, reicht dieser Schnitt aber bei Weitem nicht.

Neu sind die Gedankenspiele der Gremien scheinbar nicht. Wie die "Bild" weiter berichtet, sollen erste Diskussionen der Gremien über eine Trennung von Schmitt bereits im Anschluss an die 1:2-Niederlage beim direkten Konkurrenten Preußen Münster Ende Januar stattgefunden haben, da Unzufriedenheit mit der Einstellung der Mannschaft im wichtigen "Sechs-Punkte-Spiel" herrschte.

Erschwerend für Schmitt kommt hinzu, dass er seit Wochenbeginn den Rückhalt in der Mannschaft verloren haben soll. Nach einem Trainingsunfall, bei dem sich Daniel Stanese mit einem Tennisball am Auge verletzte und daraufhin die Partie gegen Braunschweig verpasste, soll Schmitt den dafür verantwortlichen Marius Grösch angebrüllt und zum Weinen gebracht haben.

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