Carl Zeiss Jena: Tchenkoua endgültig ohne Chance?

Keine Perspektive für Offensivmann

Fabien Tchenkoua am Ball für Carl Zeiss Jena

Bestritt 14 Drittliga-Spiele für den FCC: Fabien Tchenkoua. ©Imago images/Karina Hessland

Im Sommer 2018 verpflichtete der FC Carl Zeiss Jena Fabien Tchenkoua, Sportdirektor Kenny Verhoene schickte den Franzosen auf der Vereinshomepage mit den Worten ins Rennen: „Wir versprechen uns viel von ihm und würden ihm die entsprechende Unterstützung zukommen lassen, die er braucht, um hier seine Leistung optimal abrufen zu können.“

Die Geduld des FCC ist nun aber offenbar aufgebraucht. Nachdem es im Winter bereits Gerüchte gab, wonach Tchenkoua den Verein verlassen könnte, planen die Verantwortlichen an den Kernbergen nach Informationen der Thüringischen Landeszeitung endgültig nicht mehr mit dem Flügelspieler.

Verstärkung für die Zweite

Auch, wenn sich der 26-Jährige von seiner derzeitigen Verletzung erholt hat, wird er demnach nicht mehr bei den Profis eingeplant und soll stattdessen bei der 2. Mannschaft in der NOFV Oberliga Süd auflaufen. Das ist der Plan, sollte nichts mehr beim Spieler passieren.

Denn ob Tchenkoua auch nach dem Ende der Transferphase noch im FCC-Trikot agiert, ist offen. So wolle Geschäftsführer Chris Förster eine „für beide Seiten einvernehmliche Lösung finden“, wie er sagt. Im System von Trainer Lukas Kwasniok ist jedenfalls auch der Spielertyp eher weniger gefragt.

Vorbereitungen laufen

Für eben jenen Kwasniok steht aktuell die Vorbereitung auf die Partie gegen Waldhof Mannheim an, in der er die Abwehr umbauen muss. Maximilian Rohr ist bekanntlich gesperrt. Möglicherweise kommt es daher zur Variante, dass Nico Hammann wieder nach hinten rückt.

Dann würde allerdings ein Platz im zentralen Mittelfeld frei, der in Abwesenheit des verletzten Jannis Kübler vakant ist. Eine Option mehr steht hingegen nach der Verpflichtung von Raphael Obermair auf der rechten Seite zur Verfügung. Nicht unwahrscheinlich daher, dass Kwasniok Obermair von Beginn an als Rechtsverteidiger ran lässt und Tim Kircher ins Mittelfeld zieht.

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