Carl Zeiss Jena: Trainersuche lief schon eine Weile

Würzburg-Spiel ausschlaggebend

Christ Förster ist Geschäftsführer bei Carl Zeiss Jena

Chris Förster hatte sich schon seit der Würzburg-Partie nach Kandidaten umgesehen. ©Imago/Bild13

Am gestrigen Sonntag hat Carl Zeiss Jena offiziell gemacht, was Liga-Drei.de schon vorher wusste: Lukas Kwasniok übernimmt den Trainerposten von Mark Zimmermann. Geschäftsführer Chris Förster bestätigte derweil im „Kicker“ (Ausgabe vom 10.12.2018), dass die Lösung nicht kurzfristig zu Stande gekommen war.

Schon nach der 2:5-Niederlage gegen die Würzburger Kickers habe man sich Gedanken gemacht über Nachfolgekandidaten. Der Mannschaft war sogar am Donnerstag mitgeteilt worden, dass die Partie gegen Meppen ein Endspiel werden würde.

Passt es jetzt zwischen Trainer und Sportdirektor?

Der neue Mann ließ im Statement des Vereins verlauten, dass er die Situation als Herausforderung sehe, gibt sich aber optimistisch: „Ich bin überzeugt davon, dass die Mannschaft die Qualität dazu hat, die Klasse zu halten – und habe zudem in den Gesprächen mit den Verantwortlichen auch schnell das Gefühl bekommen, dass das Umfeld stimmt, dass es auch die Leidenschaft, die Lust hat, es gemeinsam anzupacken.“

Gerade die von Kwasniok angesprochenen Verantwortlichen, zu denen auch Sportdirektor Kenny Verhoene gehört, stehen nun im Fokus. Denn das Verhältnis zwischen dem Belgier und Mark Zimmermann war schon länger angespannt und ein Grund oder zumindest Symptom für die sportliche Situation.

Diese gilt es nun in den Partien gegen 1860 München und vor allem in der letzten Begegnung des Jahres gegen Großaspach schnellstens zu verbessern. Fraglich ist dabei, ob Kapitän René Eckardt für das Spiel gegen die „Löwen“ verfügbar ist. Der Mittelfeldspieler hatte gegen Meppen ordentlich einstecken müssen und den Platz angeschlagen verlassen.

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