Carl Zeiss Jena: Was wurde aus den Abgängen 2017?

Das machen Buval, Krstic & Co. jetzt

Filip Krstic im Trikot seines Ex-Klubs Carl Zeiss Jena

Insgesamt 95 Mal für den FCC am Ball: Linksverteidiger Filip Krstic. ©Imago/Karina Hessland

Nach dem umjubelten Aufstieg in die dritte Liga am Ende der vergangenen Saison verließen sieben Spieler das Paradies. Die meisten davon blieben in der Regionalliga.

Auch der ehemalige FCC-Publikumsliebling Filip Krstic ist weiterhin in der vierten Liga aktiv, er trägt seit Juli das Trikot von Union Fürstenwalde. Der Kontakt mit Trainer Matthias Maucksch bezüglich eines Wechsels kam schon relativ früh zustande, wie der 29-Jährige jetzt gegenüber Liga-Drei.de verriet.

Als Kapitän soll Krstic vorangehen und besonders die jungen Spieler des Regionalligisten führen. Wie er im Gespräch mit Liga-Drei.de sagte, versuche er den Talenten die nötige „Körpersprache mit auf den Weg zu geben, genauso Disziplin“

Als Einstandsritual musste der Verteidiger jedoch zunächst sein Können am Mikrofon beweisen. Für den gebürtigen Münchner und großen Bayern-Fan kam dabei nur ein Song in Frage. „Ich habe ‚Stern des Südens‘ gesungen, im Trikot meines Kumpels Mats Hummels und es war mir eine Ehre“, so der Ex-Jenaer lächelnd.

Wäre sinnvoll, einen gestandenen Innenverteidiger zu holen (Filip Krstic über den FCC)

Auch mit dem FCC ist Krstic noch sehr verbunden, da „der Verein, die Stadt und die Fans in Jena für mich eine große Bedeutung gespielt haben“. Der Abwehrspieler fiebert mit den Ex-Kollegen mit, verfolgt „so gut es geht jedes Spiel“.

Als großes Plus der Mannschaft von Trainer Mark Zimmermann nennt er deren Eingespieltheit, allerdings sei durch den Abgang von René Klingbeil viel Erfahrung verloren gegangen. „Es wäre daher sinnvoll, im Winter einen gestandenen Innenverteidiger zu holen“, so Krstic, „um den Jungs, die zum ersten Mal in der dritten Liga spielen, ein Stück weit Ruhe zu geben“.

Das machen die anderen Abgänge

Bedi Buval:
Auch den Franzosen zog es in die Regionalliga Nordost. Er geht jetzt für Wacker Nordhausen auf Torejagd. Bisher steht er im Schnitt 70 Minuten pro Spiel auf dem Platz und erzielte dabei für den Tabellenfünften einen Treffer.

Sven Reimann:
Einen Platz dahinter rangiert Sven Reimann mit Babelsberg 03. Mit dem Ex-Union Berliner Leonard Koch bildet er dabei ein stabiles Mittelfelduo. Ein Saisontreffer gelang ihm bisher: Ausgerechnet gegen Union Fürstenwalde und damit gegen seinen Ex-Teamkameraden Filip Krstic.

Artur Mergel:
Nachdem der 19-Jährige das Angebot zur Vertragsverlängerung des FCC ablehnte, schloss er sich dem FC Augsburg an. Dort lief er bisher zehn Mal für die zweite Mannschaft der bayerischen Schwaben auf, in der Startelf des Tabellenvierten der Regionalliga Bayern stand der Mittelfeldspieler allerdings nur in zwei Spielen.

René Klingbeil:
Klingbeil coacht jetzt den FC Lößnitz in der Landesliga und legte jüngst seine Trainer-B-Lizenzprüfung ab. Derzeit liegt die Mannschaft des ehemaligen Abwehrroutiniers auf Rang drei, knapp hinter Spitzenreiter Großenhain. Mit 23 Treffern weist das Klingbeil-Team die beste Offensive der Liga auf.

Jakob Pieles:
Der letztjährige Ersatztorwart schnürt jetzt in der Nähe seiner Geburtsstadt Schleiz seine Fußballschuhe. Für den VfB Mühltroff steht Pieles allerdings nicht mehr zwischen den Pfosten, sondern im Mittelfeld. Zwei Treffer konnte der 23-Jährige bisher in der Vogtlandliga erzielen.

Shkodran Zeqiri ist derzeit vereinslos.

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