Carl Zeiss Jena: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2018

Ein guter Griff war dabei

Phillip Tietz im Zweikampf mit Kai Gehring

Wurde bis Saisonende von Zweitligist Paderborn ausgeliehen: Phillip Tietz (m.). ©Imago/Eibner

Sechs Mal schlug Carl Zeiss Jena im Sommer auf dem Transfermarkt zu, drei weitere Male bediente man sich im eigenen Nachwuchs. Rein sportlich betrachtet zahlten sich die Transfers noch nicht aus: Nach dem Trainerwechsel von Mark Zimmermann zu Lukas Kwasniok überwintert Jena auf dem drittletzten Platz. Wir haben die neun Neuen unter die Lupe genommen.

Guter Griff:

Phillip Tietz
Die Leihgabe des SC Paderborn erwischte mit einem Treffer und einer Vorlage einen perfekten Start beim 2:1 über Zwickau. Danach durchlebte der 21-Jährige eine Durststrecke, die erst Mitte November gegen Wehen Wiesbaden riss. Steht mittlerweile bei fünf Toren und drei Vorlagen, und hat sich als Stammspieler etabliert.

Ausbaufähig:

Vincent-Louis Stenzel
Der Rechtsaußen kam aus Halle, konnte sich aber nicht wirklich durchsetzen. Zwar erzielte er gegen Rostock den wichtigen Ausgleich zum 1:1, er durfte aber nur bei einem seiner sechs Einsätze durchspielen. Stand unter Kwasniok nie im Kader. Sein Vertrag läuft nur bis Ende Dezember, ein Abschied ist wahrscheinlich.

Felix Brügmann
Vom Berliner AK aus der Regionalliga ging es für den Mittelstürmer eine Klasse höher. Erwischte mit drei Toren in seinen ersten sieben Spielen einen guten Start, konnte diese Quote aber nicht halten und verlor in der Folge seinen Stammplatz. Bewies gegen Unterhaching, dass er auch als Joker zuschlagen kann.

Logan Rogerson
Der Australier wagte im Sommer den Sprung nach Deutschland. war aber bislang keine Verstärkung. Wurde an den ersten drei Spieltagen zwei Mal eingewechselt, schaffte es danach aber nur noch drei Mal auf die Bank. Lief fünf Mal für die zweite Mannschaft in der Oberliga auf, wo ihm eine Vorlage gelang.

Fabien Tchenkoua
Stand an den ersten vier Spieltagen immer in der Startelf, dann setzte ihn ein Muskelfaserriss für acht Partien außer Gefecht. Der Kameruner konnte nur selten überzeugen, lieferte erst einen Assist, und wurde bereits Anfang Dezember als potentieller Abgang im Winter gehandelt.

Michael Schüler
Hatte nach seinem Wechsel aus Koblenz Verletzungspech und verpasste die Spieltage zwei bis sechs. Musste sich dann mit einem Bankplatz begnügen. Nach einer Einwechslung im November durfte er im abschließenden Spiel in Großaspach über 90 Minuten ran.

Nicht zu bewerten:

Lukas Sedlak
Der Torhüter aus dem eigenen Nachwuchs ist die Nummer drei, schaffte es acht Mal auf die Bank, blieb dabei aber ohne Einsatz. Spielpraxis erhält der 19-Jährige in der zweiten Mannschaft, für die er bislang neun Mal in der Oberliga zwischen den Pfosten stand und dabei 18 Gegentreffer hinnehmen musste.

Valentin Reitstetter
Wurde im Sommer aus der zweiten Mannschaft hochgezogen, schaffte es aber nur ein Mal in den Spieltagskader für die 3. Liga. Saß dabei aber nur auf der Bank. Ist weiterhin in der Innenverteidigung der Oberliga-Mannschaft gesetzt und stand dort an 14 Spieltagen 14 Mal in der Startelf.

James-Kevin Nahr
Der 18-Jährige überzeugt in der zweiten Mannschaft, hat dort seinen Stammplatz als Mittelstürmer und war in 13 Einsätzen bereits sieben Mal erfolgreich. Noch ohne Bewährungschance bei den Profis.

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