Chemnitz vs Halle: Ex-Spieler Sascha Pfeffer drückt die Daumen

"Rico Schmitt? Er erreicht die Truppe noch"

Sascha Pfeffer am Ball für den HFC

Erst für den CFC, dann für Halle am Ball: Sascha Pfeffer (vorne). ©Imago/Photoarena/Eisenhuth

Abstiegskampf in Chemnitz: Im Spiel gegen den HFC greifen die Himmelblauen wohl nach dem letzten Strohhalm, während die Hallenser nach dem 1:0-Sieg gegen Bremen II immerhin durchatmen konnten. Mitfiebern wird bei der Partie auch wieder Sascha Pfeffer, der alle seine Ex-Vereine „und die Ost-Klubs generell“ verfolgt, wie er im Gespräch mit Liga-Drei.de verrät.

Kein Trainerproblem

Pfeffer stand 68 Mal für Chemnitz auf dem Platz, ganze 97 Mal für den HFC. Nachdem es bei den Saalestädtern im Sommer für ihn nicht weiterging, schloss er sich Lok Leipzig an. In Halle wohnt er aber immer noch und bekommt „hier in der Stadt einiges mit“.

Den schwachen Lauf des HFC hat auch er registriert. „Wenn man das ganze Jahr 2017 sieht, ist es eine bescheidene Entwicklung, das muss man einfach so sagen. Das ging schon in der Rückrunde der letzten Saison los, wo ich noch dabei war.“

Ich drücke Halle in dem Spiel vielleicht den einen Daumen mehr. (über das anstehende Duell)

An Trainer Rico Schmitt, der beim letzten Heimspiel gegen Fortuna Köln von den Fans kritisiert wurde, liegt es laut Pfeffer nicht. „Was ich gehört habe, kommt die Truppe mit ihm klar, er erreicht sie auch noch.“ Das Abstiegsduell gegen den CFC sei nun eine „ganz eklige Geschichte“.

Das dürften auch die Chemnitzer so sehen, die nach dem 0:3 in Köln noch mehr unter Druck stehen. Pfeffer will sich aufgrund der entscheidenden Bedeutung der Partie für seine Ex-Klubs nicht auf ein Ergebnis festlegen, verrät aber doch eine leichte Tendenz: „Ein Punkt bringt beiden nichts und wenn ich sage, ich bin für Chemnitz, kann ich mich in Halle nicht mehr blicken lassen. Ich drücke Halle in dem Spiel vielleicht den einen Daumen mehr.“

Ambitionierter Traditionsverein

Den Klassenerhalt wünscht er beiden Mannschaften „weil es einfach Vereine sind, die eine gewisse Tradition haben“. Eine lange Historie hat auch sein aktueller Verein Lok Leipzig. „Das merkt man auch, wenn man mit den Menschen hier ins Gespräch kommt“, so Pfeffer, der sogar in Halle „ab und zu auf Lok angesprochen“ wird.

Der Verein steht etwas im Schatten von RB, ist allerdings selbst ambitioniert. „Deshalb habe ich mich im Sommer für den Verein entschieden.“ Da der Meister der Regionalliga Nordost in der kommenden Saison direkt aufsteigt, erwartet der 31-Jährige „ein Hauen und Stechen“ um die Tabellenspitze, für Lok wird es deshalb darum gehen „ein kühles Köpfchen zu bewahren“. Ist für den Traditionsverein dann auch die dritte Liga drin? „Warum sollten wir es nicht schaffen? Es ist alles möglich“, so Pfeffer.

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