Chemnitzer FC: Frahn setzt auf Systemwechsel

Routinier verspricht Mut und Offensivgeist

Von erfolgreicher Systemumstellung überzeugt: CFC-Ass Daniel Frahn

Verspricht mehr Mut: CFC-Routinier Daniel Frahn © imago

Beim Chemnitzer FC hat die Ausrufung eines Systemswechsels offenbar eine neue Aufbruchstimmung ausgelöst. Stürmer Daniel Frahn kündigte aufgrund der Umstellung schon für das Gastspiel von Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC (Samstag) einen selbstbewussteren Auftritt der Himmelblauen an.

„Wir werden mutig und offensiv sein, Mut statt Angst auf den Platz bringen“, sagte Frahn der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 07.09.2017). Der 30-Jährige versprach zudem Mehr Initiative und Bemühungen um Dominanz.

Wir haben Qualität, wenn wir uns nicht in die Hosen scheißen. (CFC-Routinier Daniel Frahn)

Zweifel am Potenzial seines Teams hat Frahn trotz der unbefriedigenden Auftaktbilanz (Platz 13 mit fünf Punkten aus sechs Spielen) ohnehin nicht. „Die Qualität haben wir, wenn wir uns nicht bei jedem Fehler gleich in die Hosen scheißen“, meinte der Routinier. Ungeachtet des Tabellenstandes befände sich die Mannschaft noch nicht im Abstiegskampf.

Lob für Trainer Steffen

Für Frahn ist der Respekt vor CFC-Coach Horst Steffen durch die Entscheidung zur Änderung des bisherigen Spielsystems nur gewachsen. Es spreche für Steffen, dass der Coach auf die Probleme mit der ursprünglichen Taktik reagiert und nicht stur an seinem Plan festgehalten hätte.

Die Systemumstellung in Chemnitz ist Steffens Schlussfolgerung aus den Schwierigkeiten seines Teams mit der bisherigen Dreier-Kette im Defensivbereich. Die neue Vierer-Formation soll für mehr Stabilität und Sicherheit in der Abwehr sorgen.

Mehr Sattelfestigkeit in der Verteidigung können die Sachsen gut brauchen. Nach dem 2:4 vor der zurückliegenden Länderspielpause bei Aufsteiger SpVgg Unterhaching ist die Chemnitzer Abwehr mit zwölf Gegentreffern die drittschwächste Defensive der Liga.

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