Chemnitzer FC: Hänel vom Klassenerhalt überzeugt

Vereins-Boss hält an Steffen fest

Steht für CFC-Führung nicht zur Diskussion: Trainer Horst Steffen

Vertrauen vom Chef: CFC-Trainer Horst Steffen © imago/osnapix

Beim Chemnitzer FC soll die sportliche Misere durch Besonnenheit durchgestanden und gemeistert werden. Vereinspräsident Mathias Hänel gibt nach fünf Punktspielen in Serie ohne Sieg den Klassenerhalt als erklärtes Ziel aus und vertraut dabei auf Trainer Horst Steffen und das derzeitige Team.

Der Klassenerhalt ist absolut realistisch. (CFC-Präsident Mathias Hänel)

„Es geht für uns nur um den Klassenerhalt“, erklärte der 43-Jährige in einem Interview mit der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 30.08.2017) und fügte hinzu: „Der ist für uns absolut realistisch.“

Nur gegen Schlusslicht Zwickau erfolgreich

Chemnitz liegt nach dem jüngsten 2:4 bei Aufsteiger SpVgg Unterhaching mit fünf Zählern aus den bisherigen sechs Begegnungen nur zwei Punkte vor den Abstiegsplätzen. In der laufenden Spielzeit gelang den Sachsen lediglich zum Auftakt im Derby gegen das momentane Schlusslicht FSV Zwickau ein Erfolg (1:0).

Bei aller Unzufriedenheit über die bislang magere Ausbeute des CFC und die drittschwächste Abwehr der Liga will Hänel Ruhe bewahren. Die Situation würde beim ihm „keine hysterischen Reaktionen“ auslösen, sagte der Klub-Chef weiter.

Kritik an der Arbeit des vor Saisonbeginn verpflichteten Chefcoaches Steffen übte Hänel abgesehen von seiner Klage über die mangelhafte Defensivleistungen nicht. „Wir haben einen guten Trainer“, stellte der CFC-Boss seine Position klar und sagte aufgrund einer erhofften Entwicklung von mehreren Spielern im Kader auch eine Erfolgsserie der Himmelblauen voraus.

Hänel setzt auf eine Trendwende schon nach der Länderspiel-Pause. Mannschaft und Trainer, meinte der Vereins-Chef, würden bis zum nächsten Liga-Spiel gegen Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC „Verbesserungen erarbeiten“.

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