Chemnitzer FC: Köhler-Comeback im Gespräch

Ex-Coach soll Nachwuchschef werden

Als CFC-Nachwuchsleiter im Gespräch: Ex-Coach Sven Köhler

Bald wieder in CFC-Diensten? Sven Köhler © imago/picture-point-le

Beim Chemnitzer FC bahnt sich womöglich ein überraschender Personalcoup an. Angeblich steht der frühere Chefcoach Sven Köhler bei den Himmelblauen nicht einmal ein Jahr nach seinem Abschied vor einem erneuten Engagement bei den Himmelblauen.

Unbestätigten Informationen der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 06.03.20188) zufolge will der CFC Köhler zurückholen. Allerdings ist der 52-Jährige beim derzeitigen Abstiegskandidaten offenbar nicht wieder für das Amt des Cheftrainers, sondern als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) vorgesehen.

Neuordnung des Leistungszentrums notwendig

Die Neubesetzung der NLZ-Führung ist Teil der vom Klassenerhalt unabhängigen Planungen für die kommende Saison. Der momentane NLZ-Leiter Heiko Nowak und A-Junioren-Coach Kay-Uwe Jendrossek verabschieden sich am Saisonende. Köhler und sein einstiger Assistent Ulf Mehlhorn sollen danach die vakant werdenden Positionen übernehmen. Das Duo müsste laut des Bild-Berichts jedoch mit um zehn Prozent auf nur noch 450.000 Euro gekürzten Mitteln auskommen.

Nicht zum ersten Mal ist Köhlers Comeback beim CFC ein Thema. In der vergangenen Winterpause war der Freiberger bereits als Ablösung für den glücklosen Chefcoach Horst Steffen im Gespräch, ehe David Bergner als neuer Trainer verpflichtet wurde.

Mit Köhler verbinden der Verein und Fans Erinnerungen an noch gar nicht lange zurückliegende bessere Zeiten. Vor beinahe genau zwei Jahren hatte der Sachse den damaligen CFC-Trainer Karsten Heine abgelöst und den früheren Zweitligisten aus der Abstiegszone sogar noch bis auf Rang sechs geführt. In der vergangenen Saison erreichte der CFC unter Köhler immerhin auch noch Platz acht.

Danach allerdings trennten sich die Wege für Außenstehende durchaus unerwartet. Köhlers ausgelaufener Vertrag wurde im vergangenen Sommer nicht verlängert, nachdem der Ex-Profi den von Sportchef Steffen Ziffert geforderten Wechsel auf dem Posten des Co-Trainers nicht akzeptieren wollte.