Chemnitzer FC: Kommt ein Investor?

CFC weiterhin in Schieflage

Das Chemnitzer Stadion an der Gellertstraße

Die Chemnitzer Fans blicken auf eine ungewisse Zukunft. ©Imago images/Picture Point

Der CFC kommt weiter nicht zur Ruhe und steht nach der Masseunzulänglichkeit des e.V. vor einer mehr als ungewissen Zukunft. Eins steht jedoch fest: Dass die in der GmbH ausgegliederte Profifußball-Abteilung nicht in Gefahr sei – wie vom CFC ursprünglich vermeldet – ist definitiv nicht der Fall.

Nachdem sich die Chemnitzer bereits für die Lizenz zur laufenden Drittliga-Saison ordentlich strecken mussten, wäre diese ohne eingetragenen Verein in der kommenden Spielzeit laut DFB-Statuten nicht zu bekommen – weshalb sich der CFC nach anderen Lösungen umschaut.

Laut kicker (Ausgabe vom 08.08.2019) suchen die Verantwortlichen nach einem Investor, der die Gesellschafteranteile des e.V. an der GmbH erwirbt. Dieser Investor muss sich seit mehr als 20 Jahren im Verein engagieren.

Schwierige Voraussetzungen

Diesen zu finden wird sicherlich eine Mammutaufgabe werden, zumal der umstrittene Insolvenzverwalter Klaus Siemon und die derzeitige Vereinsführung in verschiedenen Fragen alles andere als d’accord gehen. Hilfreich bei der Suche ist sicherlich auch nicht das Image-Problem des CFC, das ihm seit der umstrittenen Trauerfeier im März 2019 anhängt, sowie die jüngsten Querelen um die Freistellung der hauptamtlichen Mitarbeiter.

Sportlich liefern die Chemnitzer mit nur einem Punkt aus den ersten vier Spielen ebenfalls wenige Argumente, die einen potentiellen neuen Investor überzeugen könnten. Das zu ändern, hat der CFC jedoch zumindest in der eigenen Hand. Nächsten Freitag haben die Himmelblauen beim Ost-Duell gegen Magdeburg die Gelegenheit dazu.

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