Chemnitzer FC mit ambitionierten Zielen

Sobotzik will mehr als den Klassenerhalt

Thomas Sobotzik beim Training des CFC

CFC-Sportchef Thomas Sobotzik schickt sein Team mit ehrgeizigen Zielen ins Rennen. ©Imago images/Picture Point

Es gehört eigentlich zum Vokabular eines Aufsteigers, dass als Saisonziel in einer neuen Liga nur der Klassenerhalt ausgegeben werden könne. In der dritten Liga ist das im Hinblick auf die kommende Saison etwas anders. Bereits Waldhof Mannheim schickte Kampfansagen an die Konkurrenz und auch der Chemnitzer FC gibt sich mit dem Klassenerhalt nicht zufrieden – zumindest wenn es nach Sportchef Thomas Sobotzik geht.

„Das Wort Klassenerhalt kommt in unserem Vokabular nicht vor. Wir wollen damit verhindern, dass sich Spieler zum Beispiel auf einem zwölften Rang zurücklehnen“, wird Sobotzik in der Bild (Ausgabe vom 27.06.2019) zitiert.

Setzt sich der Trend fort?

Die Kampfansage des Aufsteigers wirkt ambitioniert, ist jedoch bei genauerer Betrachtung realistisch. Denn in den vergangenen Jahren überraschten die Teams, die gerade in Liga drei aufgestiegen waren, mit starken Leistungen.

Seit der Saison 2014/15 musste nur eine Mannschaft direkt nach ihrem Aufstieg wieder runter: Energie Cottbus in der abgelaufenen Spielzeit. Ansonsten belegten die Liganeulinge meist Plätze im Tabellenmittelfeld, zwei von ihnen (Regensburg, Würzburg) gelang im genannten Zeitraum sogar der Durchmarsch.

Diesen zu erwarten wäre aufgrund der Konkurrenz in der Liga freilich vermessen, da der CFC seinen Kader größtenteils zusammenhalten konnte und sich bisher sinnvoll verstärkte, ist den Himmelblauen jedoch durchaus zuzutrauen, auch in der dritten Liga eine gute Rolle zu spielen.

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