Chemnitzer FC: Rückkehrer Fink bemängelt fehlende Konstanz

Stürmer äußert sich zu seinem Ex-Klub

Anton Fink im Trikot des Chemnitzer FC. Jetzt kickt er für Karlsruhe.

Anton Fink machte über 200 Partien für die Himmelblauen. ©Imago

Am Samstag empfängt der CFC den Karlsruher SC in der Community4you-Arena. In den Reihen der Gäste steht dabei ein gewisser Anton Fink, der fünfeinhalb Jahre das himmelblaue Trikot trug und dabei in 210 Partien 102 Treffer erzielte. Bei so viel Verbundenheit ist klar, dass dieses Aufeinandertreffen etwas Besonderes ist.

Verein fehlt Konstanz

„Das Stadion war mein Wohnzimmer, die Stadt fünfeinhalb Jahre mein Zuhause“, so Fink bei Freie Presse. Der heute 30-Jährige hat für seinen Ex-Klub fast ausnahmslos positive Worte, allerdings verrät er auch, was dem CFC seiner Meinung nach noch fehlt. Für den Aufstieg hatte Chemnitz zu wenig Konstanz, wie Fink jetzt gegenüber der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 06.09.2017) verriet. Und das „nicht nur auf dem Platz, auch im Verein.“

Das Stadion war mein Wohnzimmer, die Stadt fünfeinhalb Jahre mein Zuhause (Anton Fink über den CFC)

Für das Spiel in Chemnitz hat sich der gebürtige Dachauer bereits viel vorgenommen, kündigte an, sich nicht zurückzuhalten. CFC-Coach Horst Steffen reagiert auf die Rückkehr Finks hingegen cool. Der Stürmer spiele in seiner Spielvorbereitung keine Sonderrolle. Stattdessen solle sein Team vor heimischem Publikum agieren anstatt zu reagieren, wie er der Bild-Zeitung sagte.

Ob Fink bei seiner Rückkehr in die Community4you-Arena den Ball im Chemnitzer Gehäuse unterbringt, bleibt abzuwarten. Bislang schoss er drei Tore in sechs Spielen, blieb jedoch die letzten beiden Partien ohne Treffer. Die CFC-Defensive muss in jedem Fall einen guten Tag erwischen, um ohne Gegentor zu bleiben, kassierte sie doch bereits zwölf Gegentore in sechs Spielen und stellt damit die drittschlechteste Abwehr der Liga dar.

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