Chemnitzer FC: Scheffel vor Liga-Comeback

CFC-Eigengewächs winkt Happy End nach langer Leidenszeit

CFC-Coach Horst Steffen plant mit Tom Scheffel

Macht Tom Scheffel Comeback-Hoffnungen: CFC-Coach Horst Steffen © imago/osnapix

Tom Scheffel darf sich beim Chemnitzer FC nach 16 Monaten große Hoffnungen auf sein Drittliga-Comeback machen. Nach der bestandenen Bewährungsprobe für den 22-Jährigen im DFB-Pokal gegen den deutschen Meister Bayern München deutete CFC-Trainer Horst Steffen einen Einsatz des Abwehrspielers im Punktspiel gegen den VfL Osnabrück (Samstag) an.

Ich fand ihn gut. (CFC-Trainer Horst Steffen über Tom Scheffels Pflichtspiel-Comeback)

„Ich fand ihn gut“, zitierte die Bild-Zeitung (Ausgabe vom 17.08.2017) das Urteil des Coaches über Scheffels erstes Pflichtspiel seit seiner schweren Knieverletzung im April vergangenen Jahres: „Ich denke, er hat gute Chancen, am Wochenende wieder in der Startelf zu stehen.“

CFC-Eigengewächs als tragische Figur

Seine Nominierung für die Anfangsformation der Sachsen im Duell mit den Niedersachsen wäre für Scheffel das Happy End nach einer sogar über zweijährigen Leidenszeit. Gleich zwei Kreuzbandrisse kurz nacheinander ließen das Eigengewächs seit Juni 2015 bei den Himmelblauen zur tragischen Figur avancieren.

Nachdem Scheffel sich vom ersten Malheur während eines Testspiels im vorvergangenen Sommer erholt hatte, kämpfte sich der Verteidiger zunächst wieder an das Niveau seiner Teamkollegen heran. Doch im Punktspiel Anfang April 2016 gegen den FSV Mainz 05 II wiederholte sich sein Schicksal und sorgte erneut für eine monatelange Zwangspause.

Seit Beginn der Vorbereitung auf die angebrochene Saison jedoch trainiert der gebürtige Chemnitzer wieder mit der Mannschaft. Erster Lohn für Scheffels Kampfgeist war bedingt durch die Verletzung von Neuzugang Laurin von Piecowski die Rückkehr auf den Platz ausgerechnet gegen die Bayern.

Den besonderen Moment bewertete der etatmäßige Außenverteidiger bei aller Emotionalität auch nüchtern. „Vielleicht“, wurde Scheffel nach dem Duell mit dem Münchner Starensemble von der Freien Presse zitiert, „hat der Zufall etwas mitgeholfen. Aber während der Vorbereitung sah ich mich jetzt immer nahe an der Startelf.“

Entsprechend drängt Scheffel nunmehr auch auf seinen insgesamt 48. Drittliga-Einsatz: „Ich habe in jedem Training gezeigt, dass ich da bin und der Mannschaft helfen möchte.“

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