Chemnitzer FC: Sobotzik lässt Bergner-Zukunft offen

Bedingungen für weitere Zusammenarbeit

Bedingungen für weitere Tätigkeit: CFC-Coach David Bergner

CFC-Zukunft unsicher: Trainer David Bergner © imago/picture point

Beim insolventen Chemnitzer FC ist weitere Zusammenarbeit mit Trainer David Bergner nach dem Abstieg in die Regionalliga womöglich nicht so sicher wie bisher angenommen. Der neue CFC-Sportmanager Thomas Sobotzik schränkte bei seinem Amtsantritt die Perspektive für den Coach deutlich ein.

Das hängt auch von der finanziellen Einigung ab. (CFC-Sportmanager Thomas Sobotzik)

Zwar wolle man Bergner und Co-Trainer Sreto Ristic halten, „aber das hängt auch von der finanziellen Einigung ab“, sagte Sobotzik in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 04.05.2018). Der Ex-Profi wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Sachsen aufgrund des Insolvenzverfahrens und des Abstiegs finanziell nur einen geringen Spielraum hätten.

Bisherige Planungen mit Bergner

Bergners weiteres Engagement bei den Himmelblauen galt bisher allgemein als ausgemachte Sache. Ende März bereits hatte der inzwischen zurückgetretene Sportvorstand Steffen Ziffert öffentlich klargestellt, unabhängig von der künftigen Spielklasse „über die Saison hinaus“ mit dem Nachfolger des zu Jahresbeginn entlassenen Cheftrainers Horst Steffen zu planen. Auch nach der anschließenden Insolvenz deuteten alle bisherigen Aussagen vonseiten des Klubs auf eine Fortsetzung von Bergners Tätigkeit hin.

Trotz einer sportlich durchwachsenen Bilanz hat sich der Coach beim CFC in den vergangenen Monaten Ansehen erarbeitet. Besonders in der schwierigen Situation des Teams nach der Anmeldung der CFC-Insolvenz überzeugte der 44 Jahre alte Berliner Spieler und Fans durch eine angemessene Ansprache.

Bergner legte damit auch eine Grundlage für Sobotziks wichtigsten Ziele auf der eigens geschaffenen Sportmanager-Position. Der neue starke Mann bei den Himmelblauen, der außer für die sportlichen Belange auch für den kaufmännischen Bereich verantwortlich ist, strebt zunächst einen positiven Wandel der Stimmung rund um den Klub an.

Er wolle einen „breiten Schulterschluss“, sagte der frühere Junioren-Nationalspieler: „Ich will neue Begeisterung aulösen.“

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