Chemnitzer FC: Umstellungen zeigen Wirkung

Keeper Kunz überzeugt vom neuen System

Der Torwart des Chemnitzer FC, Kevin Kunz, beim Abwurf.

Kevin Kunz sieht nach der Systemumstellung Fortschritte beim CFC. ©Imago

Nach dem schwachen Saisonstart der Himmelblauen kündigte CFC-Trainer Horst Steffen die Abkehr vom von ihm implementierten 3-5-2 System und die damit verbundene Rückkehr zur Viererkette an.

Im ersten Spiel nach der Länderspielpause gegen den KSC am vergangenen Wochenende hielt der Coach Wort und ließ seine Mannschaft erstmals im 4-4-2 System ran, was Steffen schon vor dem Spiel den Respekt von Angreifer Daniel Frahn einbrachte.

Abläufe funktionierten

Die veränderte taktische Ausrichtung sollte den Himmelblauen in der Defensive mehr Stabilität verleihen, hatten sie doch vor dem letzten Spieltag nach Halle und Karlsruhe die drittschlechteste Abwehr der Liga. Und siehe da, die Änderungen zeigten Wirkung: Gegen Karlsruhe blieb der CFC ohne Gegentor.

Wir hatten besseren Zugriff in den Zweikämpfen, die Zuordnung fiel leichter (CFC-Keeper Kevin Kunz)

Besonders im Vergleich zum vor der Länderspielpause desolaten 2:4 beim Aufsteiger Unterhaching zeigte Chemnitz Fortschritte. Fabio Leutenecker und Marcus Mlynikowski erhielten auf den defensiven Außenbahnen bei Bedarf Unterstützung, wahlweise von Florian Hansch, Björn Kluft oder Laurin von Piechowski. Außerdem arbeitete der CFC stets geschlossen gegen den Ball.

In der Bild (Ausgabe vom 12.09.2017) äußerte sich auch Torhüter Kevin Kunz positiv zur Umstellung auf die Viererkette. „Wir hatten besseren Zugriff in den Zweikämpfen, die Zuordnung fiel leichter“, so Kunz. Die taktische Ausrichtung passe laut dem Schlussmann „sehr gut zu unserer momentanen Situation“.

Mit sechs Punkten steht der CFC momentan auf Rang 15 und muss den Blick eher nach unten als gen oben richten. Am kommenden Freitag muss das neue System dann bei Wehen Wiesbaden funktionieren.

Die Chemnitzer peilen dort den zweiten Saisonsieg an, nachdem sie am ersten Spieltag gegen Zwickau gewinnen konnten, danach jedoch sieglos blieben. Mit drei Zählern könnten die Himmelblauen allerdings bis auf zwei Punkte auf den stark gestarteten SVWW heranrücken.

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