Chemnitzer FC: Viele Gründe für Misere

Umfeld erschwert Spielersuche

David Bergner vom CFC

David Bergner halt viel Grund zur Klage in diesen Tagen. ©imago images/Picture Point

Seit neun Spielen wartet der Chemnitzer FC aktuell auf einen Heimsieg. Das 0:1 gegen 1860 München verschärfte zudem die ohnehin schon früh in der Saison brenzlige Situation der „Himmelblauen“. Gründe für die Misere gibt es in Chemnitz zur Genüge.

Zunächst sind die sportlichen zu nennen. Rückkehrer Niklas Hoheneder hob dennoch zunächst Positives hervor. „Die deutlicheren Torchancen hatten wir“, so der 33-Jährige gegenüber Magenta Sport. Gleichzeitig monierte er aber die schlecht zu Ende gespielten Konter.

Umfeld belastet die Mannschaft

Trainer David Bergner schlug in dieselbe Kerbe, führte exemplarisch eine Situation an, in der  Rafael Garcia einen Ball quer vor das Tor spielte, aber keiner der Stürmer nachgesetzt hatte, um den Ball über die Linie zu drücken. „Wir haben nicht daran geglaubt, ein Tor machen zu können.“ 

Damit war der Trainer, abgesehen von der nicht gegebenen Roten Karte gegen 1860, aber auch schon bei den außersportlichen Gründen. Das unruhige Umfeld gehe nicht spurlos an den Spielern vorbei.

Selbiges sei zudem auch ein großes Problem bei der Suche nach Neuzugängen. „Wir werden sicher noch den ein oder anderen verpflichten“, so Bergner. Aber die Gespräche gestalten sich schwierig, da auf Grund der schlechten Nachrichten rund um den Verein auch klar sei: „Es möchte nicht jeder zu uns.“ 

So appellierte der 45-Jährige zum Einen an die Politik, die den Verein nicht im Stich lassen dürfe, zum anderen aber an die Fans.„Zu Anfang habe ich gedacht, das ist hier ein Friedhof,“ kommentierte er die Stimmung im Stadion.

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