Chemnitzer FC: Wann lässt Slavov die Scooter-Hymne erklingen?

Angreifer mit auffälliger Statistik

Myroslav Slavov, Stürmer vom Chemnitzer FC

Slavov & der Ball – in der Fremde eine gute Konstellation. ©Imago/Picture Point

Wenn der CFC am Freitagabend im Rahmen des 24. Spieltags in Osnabrück antritt, dann dürfte auch Myroslav Slavov mit von der Partie sein. Der 27-Jährige steht bekanntlich seit vergangenem Sommer bei den Himmelblauen unter Vertrag, zuvor machte er mit 16 Toren in 29 Spielen für den Berliner AK in der Regionalliga Nordost auf sich aufmerksam.

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Auch in der laufenden Saison konnte sich der gebürtige Ukrainer bereits in die Torschützenliste eintragen. Zwar reicht es mit seinen acht Toren nicht zur Führung in der vereinsinternen Torjägerliste, die von Daniel Frahn mit zehn Treffern angeführt wird, dennoch dürften die CFC-Verantwortlichen mit ihrem Sommer-Neuzugang zufrieden sein.

Kein Problem mit unbekanntem Terrain

Mit Blick auf die Statistik fällt jedoch auf, dass Slavov den eigenen Anhang in der community4you-Arena bislang noch nicht hat jubeln lassen. Der großgewachsene Stürmer ist eher ein Mann für fremdes Terrain, erzielte er seine acht Saisontore allesamt in Auswärtsspielen. Die CFC-Torhymne im eigenen Stadion konnte er bislang also noch nicht in Eigenregie auslösen.

Auf gegnerischen Plätzen konnten die Himmelblauen in der aktuellen Saison erst fünf Zähler einfahren, daran hält Slavov mit seinen Treffern jedoch einen großen Anteil. Beim 3:0-Sieg in Halle beteiligte sich der 27-Jährige mit einem Tor sowie einer Vorlage, eine Woche später erzielte er den Führungstreffer bei der Punkteteilung in Bremen.

Im Vergleich mit den besten 15 Torschützen der Liga sticht Slavov in dieser Hinsicht heraus, nur Hamdi Dahmani ist dem ehemaligen ukrainischen Junioren-Nationalspieler in der Statistik auf den Fersen. Der Fortuna-Kapitän erzielte ebenfalls acht Saisontreffer, war jedoch bereits einmal daheim erfolgreich.

825 seiner 1467 Einsatzminuten absolvierte Slavov in den bisherigen Auswärtsspielen, für seine acht Tore benötigte er dabei im Schnitt folglich 103 Minuten. Behält der Angreifer diesen Trend bei, erzielt er am Freitagabend beim VfL Osnabrück in der 64. Minute seinen fast schon obligatorischen Treffer in der Fremde.