Chemnitzer FC: Was wurde aus den Abgängen?

Wer hat sich verbessert, wer nicht?

Nils Röseler vom Chemnitzer FC

Zurück nach Holland. Nils Röseler zog es vom CFC nach Venlo. ©Imago

Fast eine komplette Mannschaft hat den Chemnitzer FC in diesem Sommer verlassen. Liga-Drei.de hat für Euch zusammengefasst, wie es für Ronny König, Eke Uzoma & Co. bei ihren jeweiligen neuen Klubs bisher gelaufen ist.

Nichts mehr zum CFC verpassen – hier klicken & Facebook-Fan von Liga-Drei werden!

Ronny König: Es war eine kurze Rückkehr für den ehemaligen Jugendspieler zu seinem alten Klub, nach nur einem Jahr verließ der Stürmer Chemnitz in Richtung FSV Zwickau. Beim Aufsteiger stand er bislang immer in der Startelf. Allerdings wartet er nach zwei Toren in den ersten beiden Spielen immer noch auf Saisontreffer Nummer drei.

Eke Uzoma: Der Nigerianer, der einst kurzzeitig beim SC Freiburg in der Bundesliga für Aufsehen sorgte, ist inzwischen zu einem echten Wandervogel geworden. Auch beim CFC blieb er nur ein halbes Jahr, jetzt steht er beim Regionalligisten Berliner AK unter Vertrag. Hier durfte er bisher fast immer über die vollen 90 Minuten ran, meist allerdings auf der für ihn ungewohnten Position des Linksverteidigers.

Marcel Kaffenberger: Nach gerade mal einem Jahr in Chemnitz mit 14 Einsätzen in der 3. Liga zog es den defensiven Mittelfeldspieler zum Aufsteiger Sportfreunde Lotte. Bei der Mannschaft aus dem Tecklenburger Land pendelt Kaffenberger zwischen Startelf und Ersatzbank – in den vergangenen fünf Spielen kam er insgesamt nur auf 30 Spielminuten.

Marius Gersbeck: Die Leihe von Hertha BSC an die „Himmelblauen“ hat den Torwart nicht glücklich gemacht: Nach fünf Einsätzen musste er Kevin Kunz Platz machen. Anders sieht es jetzt beim VfL Osnabrück aus – hier ist Gersbeck die klare Nummer 1. Aber auch beim VfL schwankt er hin und wieder noch zwischen Genie und Wahnsinn.

Nils Röseler: Ausgebildet bei Twente Enschede, zog es den 24-Jährigen im Sommer zurück in seiner Wahlheimat Holland. Hier spielt er jetzt für den VVV Venlo, für den schon in der Saison 2011/12 aktiv war, in der 2. Liga. In Venlo ist Röseler als Innenverteidiger unumstritten, beim 2:0-Sieg gegen De Graafschap Ende August erzielte er sogar einen Treffer.

Matti Steinmann: Der zentrale Mittelfeldspieler war in der Vorsaison vom HSV ausgeliehen, zum Ende hin wurde er zum Stammspieler. Dennoch wurde er von den Hamburgern jetzt wieder verliehen, dieses Mal an den FSV Mainz 05 II. Bei den Rheinhessen gehört er zum Stammpersonal, ein Saisontor steht für ihn bislang zu Buche.

Alexander Dartsch: In der vergangenen Saison kam der 22-Jährige über die Rolle des Jokers nicht hinaus, deswegen ließ er sich im Sommer zum Regionalligisten Eintracht Trier ausleihen. Beim SVE war er zunächst Stammspieler, zuletzt hat Dartsch es aber auch häufiger nicht in den Kader geschafft.

Jan Klauke: Kein halbes Jahr war der Innenverteidiger an der Gellertstraße, zu einem Einsatz reichte es für ihn nicht. Also ging er zurück zu seinem alten Verein Rot-Weiß Ahlen in die Regionalliga West, wo er fest zur ersten Elf gehört.

Marc Hensel: Drei Jahre spielte der 30-Jährige für die „Himmelblauen“, seine letzte Partie bestritt er im Dezember 2014. Jetzt zwang ihn eine langwierige Wadenverletzung zum Karriereende, Hensel gilt als Sportinvalide. Der defensive Mittelfeldspieler studiert nun auf Lehramt, im kommenden Jahr will er am Gymnasium Deutsch und Geschichte unterrichten.