Chemnitzer FC: Ziffert hofft auf Trendwende

CFC-Sportchef erwartet Aufholjagd

Höhere Regionen im Blick: CFC-Sportvorstand Steffen Ziffert

Fordert eine Erfolgsserie: CFC-Sportchef Steffen Ziffert © imago/picture-point-le

Die Erleichterung beim Chemnitzer FC über das Ende der Negativserie hat bei den Sachsen zugleich Hoffnungen auf eine generelle Trendwende geweckt. Sportvorstand Steffen Ziffert fordert vor dem Auftritt beim Werder Bremen II (Samstag) eine Aufholjagd in Richtung höherer Tabellenregionen.

„Wir müssen aus diesem Erfolg eine Serie machen“, sagte Ziffert in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 27.09.2017) mit Blick auf den ersten Erfolg nach acht Liga-Spielen ohne Sieg durch das 3:0 am vergangenen Wochenende beim Halleschen FC.

Um einen einstelligen Tabellenplatz zu entdecken, ist kein Fernglas nötig. ()

Der 52-Jährige bemüht sich nach dem Abschied vom Tabellenende außerdem um eine differenzierte Einordnung der unveränderten CFC-Platzierung in der Abstiegszone: „Um einen einstelligen Tabellenplatz zu entdecken, ist ja zum Glück kein Fernglas nötig“, meinte Ziffert weiter. Momentan sehe er die Tabelle aufgrund der geringen Abstände so zahlreicher Vereine ohnehin nur als „numerische Auflistung“.

CFC nur vier Zähler von Rang sieben entfernt

Chemnitz rangiert trotz seiner wochenlangen Erfolglosigkeit auf dem drittletzten Tabellenplatz nur einen Zähler hinter dem ersten Nicht-Abstiegsplatz -ist allerdings auch noch punktgleich mit Schlusslicht Rot-Weiß Erfurt. Andererseits haben die Himmelblauen derzeit sogar den Tabellensiebten VfR Aalen bei nur vier Zählern Rückstand tatsächlich auch noch in Sichtweite.

Ziffert sieht jedoch durch den Erfolg in Halle die grundsätzlichen Qualitäten des Teams von Trainer Horst Steffen bestätigt. Der Sieg sei anders als nach den vorherigen Begegnungen mit auch schon „guten Spielen“ endlich einmal der angemessene Lohn gewesen. Blenden lassen dürfe sich die Mannschaft davon aber wiederum auch nicht: Es müsse, mahnte der CFC-Sportchef, weiter hart gearbeitet werden. Die Mannschaft habe „auf dem Teppich“ zu bleiben.

Seine nicht überall im CFC-Umfeld unumstrittene Loyalität zu Steffen trotz der Misere begründet Ziffert mit seiner Überzeugung von der Arbeit des Coaches. Die Trainingsinhalte seien „bedacht, gut strukturiert und sinnvoll“.

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