Cornflakes-Wutrede: Geldstrafe für Löhmannsröben

Die Mannschaft springt ihm zur Seite

Der DFB bittet Kaiserslauterns Jan Löhmannsröben zur Kasse - doch die Mannschaft springt ein.

Gewann durch seine unverblümte Ausdrucksweise in ganz Deutschland Sympathien: Jan Löhmannsröben. ©Imago/Picture Point

Der Kontrollausschuss des DFB hat entschieden: Kaiserslauterns Jan Löhmannsröben muss für seine Wutrede nach dem Spiel gegen den FSV Zwickau eine Geldstrafe zahlen. Diese liegt laut der Rheinpfalz bei 1.200 Euro. Diese wird auf Wunsch der Mannschaft aus der Mannschaftskasse bezahlt, wie FCK-Trainer Michael Frontzek am Donnerstag verkündete.

Wutrede wird zum Internet-Hit

Das Video von Löhmannsröbens Wutausbruch am Mikrofon von Telekom Sport entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zum Hit im Internet. In der Partie gegen Zwickau wurde der Mittelfeldspieler von Ronny König im eigenen Strafraum gefoult und bekam dabei den Ball an die Hand. Zum Entsetzen des FCK entschied Schiedsrichter Markus Wollenweber auf Elfmeter für Zwickau, den FSV-Kapitän Toni Wachsmuth zum 1:1-Ausgleich verwandelte.

Löhmannsröben hatte den Unparteiischen im Anschluss unter anderem empfohlen, er solle „Cornflakes zählen gehen“ oder „Eier bemalen“. Außerdem hoffte er, dass Wollenweber „eine Woche nicht pennen“ könne. Auch seine Entschuldigung, in der auf die Emotionalität direkt nach Abpfiff verwies und eine nicht optimale Wortwahl einräumte, konnte die Geldstrafe nicht verhindern.

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