DFB-Präsidium setzt Frist für Vorschläge zur Regionalliga-Reform

Entscheidung soll nächstes Jahr kommen

Die Regionalliga-Reform soll zur Saison 2020/21 umgesetzt werden.

Der DFB und sein Vizepräsident Rainer Koch erwarten einen konkreten Vorschlag. ©Imago/Jan Huebner

Eine neue Woche – eine neue Wasserstandsmeldung zur Regionalliga-Reform und den daraus resultierenden möglichen Folgen für die 3. Liga. Wie der DFB am Freitag auf seiner Homepage mitteilte, beschäftigte sich sein Präsidium damit auf einer Sitzung in Hamburg.

Das Ergebnis: Der Auftrag an die Landes- und Regionalverbände, gemeinsam mit den Drittligisten und Regionalliga-Klubs einen konkreten Vorschlag zur Aufstiegsregelung zu unterbreiten. Als Frist setzte das Präsidium den 15. April 2019 fest.

Änderungen zur Saison 2020/21

Eine Entscheidung soll dann auf dem DFB-Bundestag fallen. Dieser findet Ende September 2019 statt. Die Änderungen am Auf- und Abstieg zwischen der 3. und den Regionalligen sollen zur Saison 2020/21 eingeführt werden.

Einigkeit besteht bereits darüber, dass der Flächenbereich des DFB in zwei Gebiete unterteilt werden soll, in denen jeweils zwei Regionalligen gebildet werden. So würden die Regionalligen von aktuell fünf auf künftig vier reduziert werden und die jeweiligen Meister direkt aufsteigen.

Keine Einigkeit bei der Aufteilung

Knackpunkt in den bisherigen Gesprächen ist die Aufteilung dieser zwei Gebiete. Bereits vor rund einer Woche wälzte der DFB in dieser Angelegenheit die Verantwortung auf die Landes- und Regionalverbände ab.

Das veranlasste die Drittligisten, am vergangenen Spieltag unter dem Motto „Stillstehen gegen den Stillstand“ geschlossen zu protestieren und die Rückkehr zum System mit nur drei Absteigern zu fordern.

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