Die drei Flops der Saison 2017/18

Was lief enttäuschend?

Die Spielzeit ist zu Ende und brachte wieder einige Geschichten mit sich. Neben vielen positiven Aspekten, von denen wir Euch die drei speziellsten im Artikel zu den Tops der Saison 2017/18 präsentieren, brachte die Liga auch einige Flops hervor. Welche das sind, präsentieren wir Euch im Folgenden:

1. Die Fans des SV Wehen Wiesbaden:
Um eines vorweg klar zu stellen: Hiermit sind nicht die Anhänger gemeint, die Woche für Woche ins Stadion pilgerten, sondern die, die eben nicht in die BRITA-Arena kamen. Die Mannschaft von Rüdiger Rehm zeigte teilweise spektakulären Offensiv-Fußball, vor den heimischen Fans erzielte nur der SC Paderborn (49 Treffer) mehr Tore als Wehen Wiesbaden (44).

Mit einem Zuschauerschnitt von nicht mal 3.000 Fans liegt der SVWW allerdings in dieser Hinsicht im unteren Tabellendrittel. Vielleicht hat es sich nun aber herumgesprochen, dass bei Wehen Wiesbaden gut gekickt wird – und auch die breite Masse unterstützt den Tabellenvierten der abgelaufenen Saison in der kommenden Spielzeit.

2. Ziegner-Abgang:
Torsten Ziegner war in Zwickau eine Institution. Zunächst schnürte er als Spieler die Fußballstiefel für die Schwäne, dann führte er den FSV als Trainer in die dritte Liga. Knapp sechs Jahre stand er in Zwickau an der Seitenlinie. Er hätte sich also einen ruhmreichen Abschied verdient gehabt, allerdings kam es anders.

Zum „Schutz des Vereins“ trennten sich die Schwäne vorzeitig von Ziegner, nachdem dieser bereits zu intensiv die neue Saison mit dem Halleschen FC plante und dies auch öffentlich äußerte. Dass sich sowohl Verein als auch Trainer einen versöhnlicheren Abschied gewünscht hätten, ist klar, verständlich ist jedoch auch der Standpunkt des FSV.

3. Wirtschaftliche Belastungen durch DFB:
Es ist schon kurios: Wer drin ist, in der der dritten Liga, will sofort wieder raus. Langfristig kann kein Verein in dieser Spielklasse überleben, so der Tenor, viele Verantwortliche wie zum Beispiel Unterhachings Präsident Manfred Schwabl ließen dies immer wieder verlauten.

Grund dafür sind viel zu hohe Kosten im Vergleich mit den Einnahmen, oft sind die Vereine auf Investoren angewiesen. Sicherlich ist dies nicht der alleinige Grund für die Insolvenzen des Chemnitzer FC sowie Rot-Weiß Erfurt, strukturell besteht allerdings tatsächlich dringender Nachholbedarf. Erkannt hat das der DFB bereits, Lösungen gibt es aber bis jetzt noch nicht.

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