Die drei Tops der Saison 2017/18

Was lief besonders gut?

Die Saison 2017/18 ist Geschichte, Grund genug, um die Spielzeit Revue passieren zu lassen. Wir haben die drei Tops der Saison ermittelt und bringen Euch diese im folgenden Text sowie durch die obige Bildergalerie kurz und knackig näher.

1. Die Aufholjagd des KSC:
Momentan herrscht alles andere als Feierstimmung beim Karlsruher SC, dennoch können Mannschaft und Verantwortliche im Rückblick Stolz sein. Denn nach elf Spieltagen stand der KSC lediglich auf Platz 14, hatte zwölf Punkte auf dem Konto und ebenso viele Zähler Rückstand auf Rang drei.

Mit viel Demut und Defensivstärke (nur 0,76 Gegentore pro Partie) rollten die Badener allerdings das Feld von hinten auf. Noch nie landete eine Mannschaft, die zu diesem Zeitpunkt genauso viele oder weniger Punkte auf dem Konto hatte, noch auf einem der ersten drei Plätze. Dieses positive Gefühl gilt es für die Badener nun im Hinblick auf die kommende Saison zu wahren, wenn es voraussichtlich einige Änderungen geben wird.

2. Dominante Spitzenteams:
Das Aufstiegsrennen glich fast einem Start-Ziel-Sieg des SC Paderborn und des 1. FC Magdeburg. Der SCP belegte seit dem vierten Spieltag einen der ersten beiden Aufstiegsränge, die Elbestädter seit dem fünften Spieltag. Mit bemerkenswerter Konstanz spielten sich die Teams durch die Liga und ließen nur selten Zweifel an ihrer Dominanz zu.

Besonders interessant: Die Magdeburger waren die absoluten Frühstarter der Liga, trafen 20 Mal in den ersten 15 Minuten – mit Abstand Ligabestwert. Paderborn hingegen zeigte seinen Killerinstinkt häufig in Halbzeit zwei, schlug dort 52 Mal zu. Am Ende stand ein Abstand von 14 Punkten zwischen Platz drei und zwei zu Buche und der 1. FC Magdeburg wurde mit 85 Zählern, zusammen mit Braunschweig 2010/11, zum besten Drittliga-Meister seit Einführung der eingleisigen dritten Liga.

3. Starke Aufsteiger:
Dass der FC Carl Zeiss Jena auf einem soliden elften Platz gelegen noch der schlechteste Aufsteiger in der dritten Liga ist, sagt eigentlich schon alles. Die ganze Saison über begeisterten die Liga-Neulinge auf teilweise ganz unterschiedliche Herangehensweisen die Fans.

Während die SpVgg Unterhaching vor allem in der Hinrunde und dort besonders durch die starke Offensive überzeugte, war es der der SV Meppen, der, angetrieben von den euphorischen Fans, zuhause eine Festung errichtete und dort nur dreimal unterlag.

Gleiches gelang den Jenaern, die sich trotz anfänglicher Schwierigkeiten beständig aus dem Tabellenkeller arbeiteten und die letzten vier Saisonspiele allesamt gewannen, inklusive eines Tores von Schlussmann Joe Coppens. Diese Aufsteiger haben die Liga wahrlich bereichert.

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