Dritte Liga: DFB will Aufstiegsregelung wohl ändern

Neues Modell soll bereits 2018/19 eingeführt werden

carl zeiss jena bei den Feiern nach dem geglückten Aufstieg in die dritte liga

Carl Zeiss Jena setzte sich in der Relegation durch. Steigen die Regionalliga-Meister künftig direkt auf? ©Imago/Iarasch

Sie ist vielen Fans ein Dorn im Auge, allerdings hielt der DFB bislang beharrlich an dem bekannten Modus fest. Die Rede ist von der Auf- und Abstiegsregelung der dritten Liga, wonach die Meister der Regionalligen noch durch die Relegation müssen, um dann die Aufstiegsplätze auszuspielen.

Fünf Absteiger bei 22 Drittligisten?

Nun folgt wohl die überraschende Wende. Laut einem Bericht des MDR sollen bereits ab der kommenden Saison, also 2018/19, die ungeliebten Relegationsspiele wegfallen. DFB-Vorstandsmitglied Hermann Winkler bestätigte die Pläne bereits: „Ich unterstütze diese Initiative und werde wie meine Kollegen in den anderen Landes- und Regionalverbänden nun in den nächsten Wochen intensiv mit den Vereinen über die möglichen Modelle diskutieren.“

Mit den Vereinen über die möglichen Modelle diskutieren (DFB-Vorstandsmitglied Hermann Winkler)

Wie die Aufstiegsregelung in Zukunft aussehen soll, ist demnach noch nicht klar. Allerdings wurden laut dem MDR am Montag bereits mehrere Modelle beim DFB diskutiert. Bei den derzeit scheinbar favorisierten Varianten würde das System mit den fünf Regionalligen weiter beibehalten werden.

In Modell eins steigen dann die Erstplatzierten sicher auf – und fünf Vereine aus der dritten Liga ab. Die Liga würde dann auf 22 Teilnehmer aufgestockt werden. In der anderen Variante würden alle fünf Jahre die Regionalligen festgelegt, aus denen in dieser Saison die Meister aufsteigen dürfen, die restlichen zwei Titelträger würden ein Relegationsmatch gegeneinander bestreiten. Dies hätte zur Folge, dass die Zahl der Abstiegsplätze in Liga drei auf vier erhöht würde.

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