Dynamo Dresden: Kauczinski mahnt zur Besonnenheit

"Wir selbst müssen uns noch finden"

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Samstag, 03.10.2020 | 08:51
Markus Kauczinski bei der SG Dynamo Dresden

Gibt bei der SGD den nimmermüden Antreiber: Markus Kauczinski. ©Imago images/Jan Huebner

Mit 0:3 verlor Dynamo Dresden am gestrigen Freitag bei der U23 des FC Bayern, die Bilanz ist mit vier Punkte aus drei Spielen eine durchschnittliche. Ist die SGD auf dem richtigen Weg, um den anvisierten Aufstieg in die 2. Bundesliga zu realisieren?

Trainer Markus Kauczinski, der auf der Pressekonferenz nach der Partie von einem „verdienten Sieg“ für den Gegner sprach, gab Einblicke in die Gefühlslage an der Elbe. „Wir sind immer noch am Anfang. Nach dem guten Start waren die Spieler sehr euphorisch. Da habe ich schon gesagt: Es ist noch ein langer Weg.“

Vertrauen in die Mannschaft

Am ersten Spieltag gewann Dynamo Dresden bekanntlich mit 1:0 gegen den FCK, bereits am zweiten Spieltag lernte die Mannschaft die harte Realität in der 3. Liga kennen, kam über ein 1:1 gegen Waldhof Mannheim nicht hinaus. Gegen die U23 des FC Bayern gelang nun zum ersten Mal in dieser Saison – auch aufgrund einer fahrlässigen Chancenverwertung – kein eigener Treffer.

Während Kauczinski noch im Erfolg den Mahner gab, ist er nun ebenso bemüht, die Situation nicht schwarz zu sehen, sondern wähnt sich und seine Mannschaft „in der Findung. Wir haben junge Spieler, Spieler, die aus Pausen kommen, die ihren Rhythmus suchen. Wir selbst müssen uns noch finden, das habe ich auch im Sieg immer gesagt, dass noch nicht alles so ist, wie es sein sollte. Das wurde jetzt bestraft.“

Dennoch, oder gerade deswegen habe die SGD laut Kauczinski nicht vor, nochmal auf dem Transfermarkt tätig zu werden, die aktuelle Mannschaft genießt das Vertrauen. Zurückgeben kann sie es am kommenden Spieltag, wenn mit der Partie gegen den 1. FC Magdeburg ein Derby auf dem Plan steht.