Dynamo Dresden: Stark erwartet wieder ekliges Spiel

Königsdörffer verlängert

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Donnerstag, 29.10.2020 | 09:40
Yannick Stark von Dynamo Dresden

Yannick Stark hatte nach dem Pokal-Sieg gegen den HSV wenig zu feiern. ©Imago images/Dennis Hetzschold

Update 11:15 Uhr: 
Wie Dynamo Dresden mitteilte, wurde der Vertrag mit Ransford Königsdörffer heute vorzeitig um ein weiteres Jahr bis 2023 verlängert. Der 19-Jährige ist nach sporadischen Einsätzen im Vorjahr inzwischen regelmäßig in der Startelf. „Ransi‘ ist nach seinen überzeugenden Leistungen in der vergangenen Saison bei der U19 und den ersten Schritten im Profi-Bereich bereits eine echte Alternative in unserem Drittliga-Team geworden und arbeitet in jedem Training hart, um sich weiter zu verbessern.“, so Sportgeschäftsführer Ralf Becker.

Der ursprüngliche Artikel von 9:30 Uhr:
Yannick Stark hatte sich das Punktekonto nach sieben Spieltagen wahrscheinlich anders vorgestellt, als er im Sommer zu Dynamo Dresden wechselte. Der Mittelfeldspieler ist zwar absoluter Stammspieler, doch auch er konnte der SGD noch keine Leichtigkeit bringen.

Zuletzt setzte es zwei Niederlagen gegen Zwickau und Ingolstadt, auch die drei Siege und das Remis in den fünf Partien zuvor kamen eher mit Krampf und Kampf als mit spielerischen Elementen zu Stande.

Frings-Sperre als Vorteil

Auch wenn Meppens Trainer Torsten Frings, laut Starks Aussage in der „Bild“ (Ausgabe vom 29.10.2020) ein 5:4 einem dreckigen 1:0 vorzieht, erwartet der Mittelfeldspieler eher eine Partie letzterer Kategorie: „Klar ist, dass es gegen Meppen wieder ein ekliges Spiel wird.“ 

Dass sein Ex-Trainer aus Darmstädter Zeiten dabei nach Roter Karte in der Vorwoche nicht auf der Bank sondern auf der Tribüne sitzen muss, sieht er durchaus als Vorteil, könne Frings doch so nicht die gewohnte Emotionalität transportieren. 

Genau diese täte Dynamo vielleicht auch gut, war doch vor allem der Auftritt beim 1:2 gegen Zwickau eher blutleer. Auf Anfeuerung durch die Fans können sich Stark und seine Nebenleute jedenfalls erst einmal nicht verlassen, die Leidenschaft muss also aus dem Team heraus kommen.