Dynamo Dresden verpflichtet Diawusie

Flügelstürmer kommt aus Ingolstadt

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Freitag, 24.07.2020 | 16:09

Agyemang Diawusie (r.) im Spiel gegen Viktoria Köln.

Von der Donau an die Elbe: Agyemang Diawusie (r.) schließt sich Dynamo Dresden an. ©imago images/Stefan Boesl

Dynamo Dresden treibt seine Kaderplanung in rasantem Tempo voran und präsentiert den siebten Neuzugang. Agyemang Diawusie kommt vom FC Ingolstadt an die Elbe, wo er einen Zweijahresvertrag inklusive Option unterzeichnet.

"Agyemang Diawusie ist ein antrittsstarker, temporeicher und sehr athletischer Spieler, der sowohl auf dem rechten als auch dem linken Flügel zum Einsatz kommen kann. Wir sehen in ihm einen Spieler mit viel Entwicklungspotenzial", erklärte Sportgeschäftsführer Ralf Becker den Neuzugang.

Dynamo gestaltet die Flügel variabel

Dieser machte in der Drittliga-Spielzeit 2017/18 im Trikot von Wehen Wiesbaden auf sich aufmerksam. Für die Hessen war der Rechtsfuß in 35 Einsätzen an der Entstehung von 15 Treffern (vier Tore, elf Vorlagen) direkt beteiligt. Im Anschluss gab ihn RB Leipzig, dass Diawusie in besagter Saison nach Wehen Wiesbaden verliehen hatte, dauerhaft an Ingolstadt ab.

Bei den "Schanzern" erlebte er jedoch eine enttäuschende Hinserie in der 2. Bundesliga. Nach nur einem Einsatz im Fußball-Unterhaus ließ er sich erneut zum SVWW ausleihen und knüpfte dort mit zwei Treffern und fünf Vorlagen nahtlos an seine erste, erfolgreiche Station im Taunus an. Doch auch der zweite Anlauf in Ingolstadt war nicht von Erfolg gekrönt, auch verletzungsbedingt kam er dort in der abgelaufenen Saison nur zehn Mal zum Einsatz.

In Dresden nimmt der Kader nun immer weiter Form. Für den linken Flügel nahm die SGD mit Panagiotis Vlachodmis bereits einen trickreichen Akteur unter Vertrag, auf rechts soll also Diawusie für Tempo und Zug zum Tor sorgen. Da das Duo aber jeweils auch auf der anderen Seite agieren kann, stellt Dynamo sich äußerst variabel auf.

Auch Pascal Sohm, eigentlich Mittelstürmer, kann auf dem rechten Flügel aufgeboten werden und macht Dresden somit noch schwerer ausrechenbar.