Eintracht Braunschweig: Ebel stärkt Pedersen den Rücken

BTSV-Präsident gibt Bekenntnis zum Coach ab

Henrik Pedersen nachdenklich gestimmt

Ein nachdenklicher Coach: Bekommt Pedersen noch Gelegenheit, das Ruder herumzureißen? ©Imago/foto2press

Als mögliches Endspiel wurde die Partie von Eintracht Braunschweig in Meppen tituliert, in dem der BTSV unbedingt punkten müsse, wie es Coach Henrik Pedersen vor dem Spiel sagte. Doch es kam ganz anders für die Löwen: Mit 2:4 gingen sie in Meppen vom Platz, wobei es lange Zeit gar 0:4 stand, die letzten beiden Treffer waren nur Makulatur.

BTSV blockiert

Mit sieben Punkten aus zehn Spielen hat der Aufstiegsfavorit Braunschweig nun die Rote Laterne inne – und die Frage steht im Raum, ob Pedersen mit der Eintracht weitermachen darf? „Ja“, lautete die Antwort von BTSV-Präsident Sebastian Ebel nach dem Spiel bei Telekom Sport.

Die Situation sei „ganz, ganz bitter“ und er könne auch „die Fans verstehen“, allerdings wäre der Auftritt in Meppen laut Ebel keine Leistung, die aufgrund des Trainers zustande kommt. Stattdessen verortet der Präsident die Probleme im Kopf, spricht von Angst.

In die gleiche Kerbe schlägt Pedersen selbst, der nach dem Spiel verriet, dass Braunschweig in den letzten Tagen mit einem Mentaltrainer daran gearbeitet hat. Der Wille war laut Pedersen auch in der Halbzeit da, allerdings fehlte es auf dem Platz an den grundlegenden Dingen.

Weitere personelle Wechsel wahrscheinlich

Einfache Pässe kamen nicht an, individuelle Fehler begleiteten alle vier Braunschweiger Gegentreffer. Dementsprechend stehen beim BTSV alle Positionen auf dem Prüfstand, wie der Coach selbst sagte, „auch die Torwartposition“.

Die Frage ist, ob mit diesen Maßnahmen gegen den kommenden Gegner Lotte, der individuell klar schlechter besetzt ist, der zweite Saisonsieg gelingt oder wenn nicht, wie lange Braunschweig noch an Pedersen festhalten kann.

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