Eintracht Braunschweig: Kobylanski vor Comeback

Landespokal gegen Drochtersen/Assel

Martin Kobylanski gegen Hansa Rostock.

Probleme ausgeräumt: Martin Kobylanski ist ein Startelf-Kandidat für den Landespokal. ©imago images/Christian Schroedter

Partien im Landespokal werden – speziell in den frühen Runden – gerne als Pflichtaufgabe für den höherklassigen Klub angesehen. So auch bei Eintracht Braunschweig, das am heutigen Mittwoch im Viertelfinale des Niedersachsenpokals auf die Spielvereinigung Drochtersen/Assel trifft.

Der Tabellendritte der 3. Liga ist gegen den Elften der Regionalliga Nord natürlich Favorit, auf die leichte Schulter will BTSV-Trainer Christian Flüthmann den Gegner trotzdem nicht nehmen. Wie groß der Respekt vor diesem ist, zeigt allein der Umstand, dass Braunschweig Drochtersen/Assel am vergangenen Freitag beim 1:1 gegen Rehden unter die Lupe nahm.

Fingerzeig für die Liga

Dass beim Regionalligisten eine Blamage möglich ist, weiß die Eintracht noch aus dem Vorjahr. Da standen sich beide Teams ebenfalls im Viertelfinale gegenüber, das der Drittligist im Elfmeterschießen mit 4:5 verlor.

„Der Pokal ist immer ein wichtiges Ereignis“, stellte Flüthmann auf der Pressekonferenz am Dienstag klar, wollte aber auch den Alltag nicht aus den Augen verlieren: „Wir wollen aber die Meisterschaft nicht vernachlässigen. Dennoch könnte die Elf, die morgen aufläuft, auch eine potentielle Startaufstellung für das Wochenende in der 3. Liga sein.“

Ein kluger Schachzug des 37-Jährigen, die Spannung vor dem Landespokal hochzuhalten, indem er sein Personal an die Reise zur FC Bayern U23 nur vier Tage später erinnert. Nachdem die Leistungskurve zuletzt nach unten zeigte – Braunschweig holte lediglich zwei Punkte aus den letzten drei Spielen – dürfte vor allem die Offensive nun unter Zugzwang stehen.

Es ist alles ausgeräumt. (Christian Flüthmann über Martin Kobylanski)

Denn ein Grund für die magere Punkteausbeute ist auch der Umstand, dass der BTSV in diesen drei Spielen lediglich zwei Tore erzielte. Um das zu ändern, könnte Martin Kobylanksi wieder in die Startformation zurückkehren. Der mit neun Torbeteiligungen (fünf Treffer, vier Vorlagen) gefährlichste Braunschweiger fehlte am Wochenende gegen Halle aus disziplinarischen Gründen.

„Es ist alles ausgeräumt“, erklärte Flüthmann kurz und knapp die Situation rund um den 25-Jährigen, den sich sein Trainer für ein klärendes Gespräch am Dienstag nochmal zur Brust nahm. Kobylanskis Spielstärke könnte ein probates Mittel sein, den defensiv eingestellten Regionalligisten am Mittwoch zu knacken.

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