Eintracht Braunschweig: Robin Becker gesperrt

Innenverteidiger fehlt fünf Spiele

Robin Becker von Eintracht Braunschweig

Schuldlos verurteilt? Robin Becker muss fünf Spiele aussetzen. ©Imago images/Christian Schroedter

Überraschende Wendung im Nachspiel zur Begegnung zwischen Eintracht Braunschweig und 1860 München vom 31. Spieltag: Robin Becker erhielt eine Sperre für fünf Spiele vom DFB-Sportgericht. Ursprünglich war aber gegen Benjamin Kessel ermittelt worden.

Nach Abpfiff hatte Münchens Efkan Bekrioglu Benjamin Kessel angespuckt und war dafür im Nachhinein gesperrt worden. Von Seiten der Sechziger waren nach der Partie aber Vorwürfe gegen das Opfer laut geworden, der seinen Gegenspieler Kodjovi Koussou beleidigt haben soll. Warum nun Robin Becker bestraft wurde ist nicht deutlich.

Einspruch vorbereitet

„Die Entscheidung des DFB-Sportgerichts ist für uns als Eintracht insgesamt völlig überraschend und in der Sache kaum nachvollziehbar. Ursprünglich wurden seitens des TSV 1860 München im Nachgang des Spiels Vorwürfe gegen Benjamin Kessel geäußert, die sich nunmehr gegen Robin Becker richten und in dem Urteil des DFB-Sportgerichts mündeten.

Weder die Vorwürfe gegen Benjamin Kessel, noch gegen Robin Becker sind für uns als Verein nachvollziehbar und basieren auf bloßen – bis heute nicht nachgewiesenen – Behauptungen einzelner Spieler des TSV 1860 München,“ sagte Aufsichtsrat-Mitglied Tobias Rau und kündigte an, aller Rechtsmittel ausschöpfen zu wollen, um das Urteil anzufechten.

Für Becker wäre das Urteil gleichbedeutend mit dem Saisonende. Trainer André Schubert müsste ihn für die verbleibenden vier Spiele ersetzen. Zuletzt hatte er dies beim 0:0 gegen Jena tun müssen, als Christoph Menz den Stamm-Innenverteidiger wegen einer Gelbsperre vertrat.

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