El-Helwe vs Granatowski: Der Spieler-Vergleich

Drittliga-Außenbahnspieler im Blickpunkt

Spielervergleich El-Helwe gegen Granatowski

Am 14. Spieltag kommt es im Erdgas-Sportpark zum direkten Duell zweier bärenstarker Rechtsaußen – HFC-Kicker Hilal El-Helwe und Nico Granatowski von Gegner SV Meppen jedenfalls zählen auf ihrer Position zu den gefährlichsten und besten der Liga.

Der libanesische Nationalspieler El-Helwe ist mit vier Toren und zwei Vorlagen bester Scorer seines Teams, Granatowski hat bislang zweimal eingenetzt, dafür aber drei Vorlagen mehr auf dem Konto. Vor der Partie am Samstag haben wir einen genauen Blick auf die Kontrahenten geworfen.

Der Werdegang

Der gebürtige Hannoveraner El-Helwe kickte in der Jugend für Hannover 96, den TSV Havelse sowie für den SC Langenhagen. In Havelse fand er sich auch rasch in der Regionalliga zurecht, schoss in seiner ersten Spielzeit sechs, im folgenden Jahr dann sogar elf Treffer.

Seine Auftritte weckten Begehrlichkeiten, VfL Wolfsburg II schlug zu. In der Autostadt verpasste der Libanese elf Ligaspiele aufgrund eines Bänderrisses. 22 Einsätze wurden es in seiner ersten und auch einzigen Saison bei den „Wölfen“, der Libanese kam auf sehr ordentliche sieben Tore und sechs Vorlagen. Es folgte der Sprung in die dritte Liga. El-Helwe brauchte ein gutes Jahr, um sich zu gewöhnen, in der aktuellen Spielzeit jedoch wird der Nationalspieler immer wertvoller.

Und beinah hätten sich El-Helwes und Granatowskis Wege gekreuzt, doch Letzterer hatte die U23 der Wolfsburger bereits ein Jahr vor El-Helwes Ankunft beim VfL verlassen. Granatowski kickte auch für die U17 und U19 der Niedersachsen.

Im Herrenbereich setzte sich seine Karriere zunächst aber kaum vielversprechend fort. Der 26-Jährige versuchte sich bei der SG Sonnenhof Großaspach, doch nach nur vier Monaten wurde der Vertrag aus Leistungsgründen aufgelöst. Ein Neustart gelang in Lotte. Mit den Sportfreunden stieg er in die dritte Liga auf. Im Sommer ging’s dann nach Meppen. Dort machte er sich sofort unentbehrlich.

Die Daten

Der Effektivere ist eindeutig El-Helwe, der nur knapp 106 Minuten für eine Torbeteiligung benötigt, Granatowski braucht dafür schon etwas länger, nämlich 130 Minuten. Dafür spricht die aktuelle Form für den Meppener: Während El-Helwe in den vergangen fünf Partien lediglich einmal treffen konnte, sammelte Granatowski in seinen jüngsten vier Auftritten vier Scorerpunkte.

Insgesamt war er an knapp 40% der Treffer seiner Mannschaft beteiligt – was ihn extrem wichtig für den SVM macht. Auch der Wert von El-Helwe ist anständig, er ist für dreißig Prozent der Tore seiner Mannschaft verantwortlich.

Der Konstantere ist der Meppener, der sich in dieser Spielzeit eindeutig als unentbehrliche Stammkraft etabliert hat. In 13 Partien stand er zweimal nicht im Kader, dafür die übrigen elf Male stets von Beginn an auf dem Feld.

El-Helwe indes schwankt trotz seiner Effizienz: Einmal fehlte der Libanese im Kader, sechsmal wurde er eingewechselt. Allerdings ist ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen: In den vergangenen drei Partien in der Liga spielte El-Helwe durch.

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