Energie Cottbus: Bohl kommt, Grundmann geht

Erfahrung für das Mittelfeld

Daniel Bohl im Trikot des HFC.

Spielte in Halle keine Rolle mehr und nimmt in Cottbus einen neuen Anlauf: Daniel Bohl. ©Imago/Christian Schroedter

Energie Cottbus hat innerhalb kürzester Zeit zwei Personalentscheidungen verkündet. Daniel Bohl kommt von Ligakonkurrent Halle und unterschrieb in der Lausitz einen Vertrag bis Saisonende. Max Grundmann hingegen verlässt den Klub, sein Vertrag wurde aufgelöst. Er schließt sich mit sofortiger Wirkung Regionalligist BFC Dynamo an.

„Daniel Bohl ist im besten Fußballeralter und bringt die Erfahrung von mehr als 100 Drittligaspielen mit. Wie uns die Gespräche mit ihm gezeigt haben, möchte er unseren Weg hier in Cottbus mitgehen, hat Bock auf diese Aufgabe und passt charakterlich zu uns“, so Trainer Pele Wollitz über den 24-Jährigen.

Bedarf im Mittelfeld nach zahlreichen Verletzungen

Der zentrale Mittelfeldspieler lernte das Kicken unter anderem im Nachwuchs des 1. FC Saarbrücken. Über die Jugendteams und die zweite Mannschaft von Mainz 05 ging es für den gebürtigen Homburger im Sommer 2017 nach Halle.

Beim Tabellenvierten kam der ehemalige U19-Nationalspieler zu 22 Einsätzen in seinem ersten Jahr. In der laufenden Spielzeit absolvierte er keine einzige Minute. Der auch im defensiven und linken Mittelfeld einsetzbare Bohl erhöht Wollitz´ Auswahl auf den Positionen, auf denen nach zahlreichen und teilweise langwierigen Ausfällen akuter Personalmangel herrscht.

Für Eigengewächs Grundmann hingegen ist das Kapitel Cottbus nach rund siebeneinhalb Jahren beendet. Der Innenverteidiger kam seit seinem Aufstieg ins Profi-Team im Sommer 2017 lediglich in acht Pflichtspielen zum Einsatz. Zuletzt wurde er Anfang Oktober kurz vor Schluss gegen Zwickau eingewechselt, es war seine einzige Drittliga-Partie in dieser Spielzeit.

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