Energie Cottbus: Momentum erarbeitet

Lausitzer pirschen sich ran

Pele Wollitz beim Feiern in der Kurve

Durfte sich nach dem Spiel feiern lassen: Energie-Coach Pele Wollitz. ©Imago/Christian Schroedter

Nach dem 3:2-Sieg des FC Energie Cottbus beim Aufstiegsaspiranten Halle kam das größte Lob für die Elf von Trainer Pele Wollitz vom gegnerischen Trainer: „Die haben Abstiegskampf heute gezeigt, haben sich gewehrt, sind zweimal nach einem Rückstand zurückgekommen“, so HFC-Trainer Torsten Ziegner, der die Niederlage seiner Mannschaft als verdient bezeichnete.

Für Cottbus bedeutete das 3:2 den zweiten Sieg in Folge, wodurch sich die Wollitz-Elf auf Rang 17 schob, punktgleich mit Großaspach auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Dass es Energie nicht an der nötigen Mentalität im Abstiegskampf mangelt, sieht auch Wollitz so.

Der Zusammenhalt ist sehr ausgeprägt. (Pele Wollitz)

„Die ganze Mannschaft ist momentan auf einem guten Weg. Der Zusammenhalt ist sehr ausgeprägt“, so der FCE-Coach bei MagentaSport. Jedoch lobt er auch die spielerische Komponente seiner Schützlinge: „Selbst im Abstiegskampf versuchen sie die Ruhe zu bewahren und wenn möglich zu spielen.“

Dies durften gegen Halle wieder jene elf Akteure von Anfang an unter Beweis stellen, die bereits gegen Münster in der Startelf standen. Dabei zeigte sich, dass Cottbus in der Winterpause mit Gjasula klug nachgelegt hat, wie wichtig ein fitter Viteritti für die Mannschaft ist und dass Mamba seine Formkrise überwunden hat.

Außerdem gehen manche Spieler in einer Weise voran, mit der so vorher nicht zu rechnen war, wie Innenverteidiger José-Junior Matuwila, der mit seinem Treffer zum 3:2 sein erstes Drittliga-Tor erzielte.

Richtige Einschätzung

Mit zwei Siegen und einem Unentschieden aus den letzten drei Spielen ist Cottbus das formstärkste Team im Tabellenkeller und hat das im Sport viel zitierte Momentum damit auf seiner Seite – genau zum richtigen Zeitpunkt, da es für den FC Energie jetzt in die Crunch-Time geht. Nach den Partien gegen den KSC und Unterhaching warten Zwickau, Fortuna Köln und Jena. Im Abstiegskampf geht es also Schlag auf Schlag.

Trainer Wollitz hatte bereits in den letzten Wochen prophezeit, dass seine Mannschaft im März in diesen Spielen wieder voll da sein werde – momentan behält der Energie-Trainer, der sich nach dem Sieg gegen Halle in der Fankurve feiern lassen durfte, Recht. Die Frage wird jetzt sein, wie lange Cottbus seine gute Form konservieren kann.

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