Energie Cottbus: Testspielgegner verzweifelt gesucht

Probleme durch Absagen und hohe Preise

Will kein Geld für Testspiele zahlen: Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz

Hofft auf weitere Testspiele: Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz © Imago/Steffen Beyer

Energie Cottbus hat Probleme bei der Suche nach Gegnern für Testspiele in der Saisonvorbereitung. Aufgrund von Absagen zuvor schon vereinbarter Begegnungen und finanzieller Forderungen von höherklassigen Teams steht für die Lausitzer bisher erst das Freundschaftsspiel beim Landesklasse-Team Spremberger SV im Sommerfahrplan.

Es ist dieses Jahr ein bisschen kompliziert. (Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz)

Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz gesteht die Schwierigkeiten offen ein. „Es ist dieses Jahr ein bisschen kompliziert“, sagte der Coach in der Lausitzer Rundschau.

Preise für anspruchsvolle Gegner zu hoch

Laut Wollitz hätten einerseits manche Klubs Zusagen für Freundschaftsspiele gegen seine Mannschaft nach Wechseln in den Führungspositionen wieder zurückgezogen. Sportlich anspruchsvolle Gegner würden andererseits sehr hohe Preise für Testspiel-Auftritte aufrufen. „Wir wollen eigentlich für Testspiele kein Geld bezahlen“, machte Wollitz die Haltung des Lausitzer klar.

Inzwischen hat Energie Kontakte zu ausländischen Klubs für Gespräche über mögliche Vorbereitungsspiele aufgenommen. Antworten stehen allerdings noch aus. Doch selbst im Falle von Zusagen will Wollitz darauf achten, dass etwaige Ansetzungen „auch terminlich passen, weil wir ja unser Training darauf abstimmen wollen“.

Eine mögliches Testspiel sorgt unterdessen für Verwirrung im Lager des Aufsteigers: Auf regionalpolitischer Ebene ist für die erste September-Häkfte ein Gastspiel von Energie beim russischen Zweitligisten Awangard Kursk in Aussicht gestellt worden.

Die Pläne für die Begegnung im Rahmen einer Reise von Politikern und Wirtschaftsvertretern aus der Region nach Russland gehen Wollitz allerdings zumindest momentan auch mit Blick auf den noch nicht bekannten Drittliga-Spielplan noch zu weit. „Wir müssen erst feststellen, ob das so kurzfristig überhaupt organisatorisch möglich ist.“

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