Energie Cottbus: Zuversicht aus dem Landespokal

Spahic & Kruse auch gegen Jena in der Startelf?

Avdo Spahic im Landespokal.

Wahrte die weiße Weste und darf sich Hoffnungen auf einen Startplatz gegen Jena machen: Avdo Spahic. ©Imago/Jan Huebner

Energie Cottbus hat seine Pflichtaufgabe im Landespokal gegen Grün-Weiss Grieselang souverän mit 5:0 gelöst und steht damit zum dritten Mal im Folge im Finale. Drei Tage nach dem 4:3-Erfolg über Mitkonkurrent Fortuna Köln im Abstiegskampf der 3. Liga kamen die Lausitzer damit auch ihrem zweiten Saisonziel einen großen Schritt näher.

Um diesen – dem Klassenerhalt in der Liga und dem Pokalsieg – näher zu kommen, wechselte Trainer Pele Wollitz gegen den Sechstligisten munter durch, um die Belastung der englischen Woche gleichmäßig zu verteilen.

Ich bin sehr zuversichtlich, seit heute Abend noch mehr. (Pele Wollitz über die nächsten Spiele)

Im Vergleich zum Spiel gegen Köln blieb lediglich ein Akteur in der Startelf, Linksverteidiger Lasse Schlüter. Dass Cottbus auch mit einer B-Elf keine nennenswerten Schwierigkeiten hatte, dürfte auch an der sehr frühen Führung gelegen haben: Bereits in der 2. Spielminute brachte Lars Bender Energie in Front. Mit einer 4:0-Pausenführung war die Partie bereits frühzeitig entschieden.

„Uns war es wichtig, ins Finale einzuziehen. Jetzt bereiten wir uns auf die nächsten Spiele vor. Die werden schwer genug. Aber ich bin sehr zuversichtlich, seit heute Abend noch mehr“, sagte Wollitz der Lausitzer Rundschau.

Spahic gegen Jena wieder die Nummer eins?

Am Samstag gastiert Cottbus beim Tabellennnachbarn Jena und kann – einen Sieg vorausgesetzt – mindestens für 24 Stunden auf einen Nichtabstiegsplatz klettern, da Köln erst am Sonntag und Großaspach am Montag spielt.

Die Startaufstellung für das Spiel beim FCC dürfte dann in vielen Mannschaftsteilen eine andere sein als noch im Landespokal. Hoffnung darf sich jedoch Avdo Spahic machen, wieder im Tor zu beginnen. Da Kevin Rauhhut, der den 22-Jährigen in den letzten acht Ligaspielen verdrängte, beim Sieg über Köln zwei Mal patzte, könnte Wollitz den Torwartwechsel rückgängig machen.

Daniel Bohl wird auf der Doppelsechs gelbgesperrt fehlen, hier könnte Tim Kruse erstmals seit Anfang November wieder beginnen. Sollte der 36-Jährige, der gerade erst nach einem Achillessehnenanriss zurückkehrte, nicht gleich mit der vollen Belastung einer englischen Woche einsteigen, steht auch noch Paul Gehrmann zur Verfügung.

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