Energie Cottbus: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2018

Zwei Mal gelang den Lausitzern ein guter Griff

Dimitar Rangelov zieht im Spiel gegen Uerdingen ab.

Hilft mit Erfahrung & Torgefahr: Dimitar Rangelov. ©Imago/Steffen Beyer

Der personelle Umbruch nach dem Aufstieg hielt sich bei Energie Cottbus arg in Grenzen. Nur zwei neue Spieler präsentierten die Lausitzer im Sommer. Trainer Claus-Dieter Wollitz wollte den Spielern eine Chance geben, die den Aufstieg schafften.

Dass die Cottbusser Kriegskasse nicht gerade prall gefühlt ist, trug auch zur Zurückhaltung auf dem Transfermarkt bei. Immerhin konnte im weiteren Saisonverlauf nachgelegt und drei Spieler aus der Vereinslosigkeit verpflichtet werden. Hier kommt das Fazit nach 20 Spieltagen.

Guter Griff:

Fabian Holthaus
Der 23-Jährige war seit Sommer vereinslos, Mitte Oktober schlug Cottbus zu. Wird mal als Linksverteidiger, mal eine Position weiter vorne im Mittelfeld eingesetzt. Defensiv über weite Strecken souverän und mit großer Ruhe am Ball. Trat offensiv in neun Partien bereits drei Mal als Vorlagengeber in Erscheinung.

Dimitar Rangelov
Heuerte Mitte Oktober zum dritten Mal in seiner Karriere bei Energie an. Soll mit seiner Erfahrung die junge Mannschaft unterstützen und beweist, dass er auch mit 35 Jahren weiß, wo das Tor steht. War in acht Einsätzen, vier davon in der Startformation, bereits drei Mal erfolgreich.

Ausbaufähig:

Abdulkadir Beyazit
Kaum aus der Regionalliga von Babelsberg. Fiel zum Saisonstart verletzt aus und kämpfte sich wieder ran, ist hinter Mamba, Rangelov und Scheidhauer aber nur Angreifer Nummer vier. Sein Ex-Trainer Almedin Civa beschrieb ihn im Interview mit Liga-Drei.de als kaltschnäuzigen Angreifer, das konnte er bei seinen fünf Einwechslungen noch nicht mit Toren untermauern.

Daniel Stanese
Der Ex-Aalener pendelte bei seinen sieben Einsätzen zwischen Startelf und Einwechslung. Fehlt seit Ende September, zog sich erst eine Innenbandzerrung und dann einen Mittelfußbruch zu. Sein körperbetontes Spiel wird im defensiven Mittelfeld vermisst, wo Wollitz ohnehin mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen hat.

Lars Bender
Nach vier Jahren wurde sein Vertrag bei Fortuna Köln nicht verlängert, der 30-Jährige kam Ende September aus der Vereinslosigkeit. Lief drei Mal als Rechtsverteidiger auf, ehe ihn muskuläre Probleme ausbremsten. Seit dem 18. Spieltag im rechten Mittelfeld gesetzt, wo ihm ein Tor und eine Vorlage gelangen. Wenn er fit bleibt, ist er mit seiner Erfahrung eine Verstärkung.

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