FC Bayern U23: Hoeneß ohne Verständnis

Niederlage gegen Jena schmerzt

Sebastian Hoeneß von der Bayern U23

Sebastian Hoeneß muss seine jungen Elf noch einige beibringen. ©Imago images/Picture Point

Mit dem Heimspiel gegen Schlusslicht Carl Zeiss Jena hätte sich die FC Bayern U23 eigentlich in vordere Tabellenmittelfeld absetzen sollen, doch die Rechung ging nicht auf. Die Reserve des Rekordmeisters zahlte Lehrgeld. Trainer Sebastian Hoeneß tat sich jedoch schwer mit einer Analyse.

Seine Mannschaft gab im ersten Durchgang ein frühes 1:0 aus der Hand, steigerte sich aber nach dem Seitenwechsel nochmal. Ein Eigentor des 20-Jährigen Paul Will und ein Pfostenschuss von Michael Cuisance kurz vor Schluss verhinderten das fünfte Heimspiel in Folge ohne Niederlage.

Probleme mit Rückständen

„Die zweite Halbzeit war ordentlich und der Ausgleich nicht unverdient. Was danach passiert ist, ist für mich noch unverständlich.“, haderte der Übungsleiter nach Abpfiff auf der Homepage des FCB mit der Schlussphase.

Unter anderem die schlechte Raumaufteilung monierte Hoeneß bei seiner Mannschaft. Ein Muster, dass nicht zum ersten Mal zu beobachten war bei den Münchenern. Auf einen Rückstand zur Pause hatte die U23 in dieser Saiosn noch nie eine Antwort, verlor in allen fünf Fällen das Spiel. 

Die jungen Profis scheinen auf den Druck durch einen Rückstand nervös und übereifrig zu reagieren. So geht die taktische Ordnung schon einmal verloren. Jena konnte darüberhinaus in den Zweikämpfen ein Übergewicht erlangen und so mit einfachen Mitteln die Heimelf in die Knie zwingen.

Schon nächste Woche könnte die „kleinen Bayern“ wieder gezwungen sein, nach dem Seitenwechsel ein Tor aufzuholen, denn der MSV Duisburg hat in den letzten fünf Heimspielen immer schon in Durchgang eins getroffen. Überhaupt schießt nur Magdeburg vor eigenem Publikum mehr Tore in den ersten 45 Minuten.

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