FC Ingolstadt: Abstieg in den Heimspielen

Tomas Oral kündigt Abschied an

Tomas Oral im Rückspiel gegen Wehen Wiesbaden.

Konnte den Absturz in die 3. Liga nicht verhindern: Tomas Oral. ©imago images/Stefan Bösl

Zwei Jahre nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga hat es den FC Ingolstadt erneut erwischt. Für die „Schanzer“ geht es nach den beiden Relegationsspielen gegen Wehen Wiesbaden noch eine Etage tiefer in die 3. Liga.

Dass der bittere Gang nach unten ausgerechnet in einem Heimspiel besiegelt wurde, spiegelt zudem treffend den Saisonverlauf der Ingolstädter wieder. Lediglich vier Partien im heimischen Sportpark konnten die „Schanzer“ gewinnen, noch geringer fiel die Ausbeute nur bei den beiden direkten Absteigern Duisburg (drei) und Magdeburg (zwei) aus.

17 Heimpunkte waren zu wenig

Rechnet man die fünf Punkteteilungen noch hinzu, holte der Klub 17 Punkte aus seinen Heimspielen. In der Heimtabelle der abgelaufenen Saison reicht das – wie in der Gesamtabrechnung – nur für den drittletzten Platz.  Zwar fällt die Ausbeute in Auswärtspartien mit 18 Punkten nicht viel üppiger aus, genügt aber noch für Rang zehn in der Auswärtstabelle

Auch wenn Tomas Oral – rechnet man Interimstrainer Roberto Pätzold hinzu, Ingolstadts fünfter Trainer in der abgelaufenen Saison – für sieben dieser Heimpunkte verantwortlich ist, wird es mit dem 46-Jährigen nicht weitergehen.

Auf der Pressekonferenz nach der Partie wünschte er dem Klub für die nun anstehenden Entscheidungen „ein glückliches Händchen“. Auf Nachfrage, ob diese Aussage bedeutet, dass seine Zukunft nicht in Ingolstadt liegt, antwortete er: „So war das abgemacht. Es spielt auch keine Rolle, was jetzt mit mir ist. Am Ende des Tages sind wir abgestiegen, der Verein muss sich schütteln und neu aufstellen in vielen Bereichen.“

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