FC Ingolstadt: Henke und Zehe planen voraus

Kader soll verkleinert werden, kein klares Statement zum Trainer

Michael Henke geht vom Platz

Plant die FCI-Zukunft: Direktor Sport Michael Henke. ©Imago images/Stefan Bösl

Update (7.6.):
Wie angekündigt kommt Schwung in die FCI-Personalplanungen. Wie die Schanzer vermelden, bleibt Björn Paulsen dem Verein erhalten. Er macht von seiner Ausstiegsklausel keinen Gebrauch. Außerdem statteten die Oberbayern Talent Thomas Keller mit einem Profivertrag aus.  „Er hat sich in seinen zwei Spielzeiten bei uns gut weiterentwickelt und bringt viel von dem mit, was einen guten Verteidiger auszeichnet“, so Florian Zehe über den 19-Jährigen.

Ursprünglicher Artikel:
Es ist einiges in Bewegung zurzeit auf der Schanz. Gestern wurde bekannt, dass Michael Henke sowie Florian Zehe gemeinsam die Sportliche Leitung übernehmen, heute unterzeichnete das Duo jeweils einen Dreijahresvertrag. Gemeinsam mit Präsident Peter Jackwerth gab die neue Führungsriege auf einer Presserunde zudem Einblicke in die Planungen beim FCI.

Wer sitzt auf dem Trainerstuhl?

Im Hinblick auf den zukünftigen Ingolstadt-Coach erklärte Henke, dass momentan „Gespräche mit Kandidaten“ geführt würden. „Wir haben eine Liste, die wir eingegrenzt haben und ein Profil, dass möglichst gut erfüllt werden soll“, so Henke weiter.

Zuletzt war vom Donaukurier vermeldet worden, dass U19-Trainer Robert Pätzold die Schanzer in der dritten Liga übernehmen soll, was sich auch mit Liga-Drei.de-Infos deckt. Konkret wurden die Verantwortlichen in dieser Personalie jedoch nicht.

Kader wird umgewälzt

Ähnlich sieht es beim Kader aus. „Klar ist, dass nicht alle Spieler bleiben können beziehungsweise werden“, so Zehe, der ausführte, 20 Spieler hätten aktuell einen gültigen Vertrag beim FCI. Allerdings benötige der Kader „frisches Blut“, was auch Henke bestätigte.

Der kommende FCI-Kader solle „etwas kleiner werden und ein guter Mix aus jungen, hungrigen und gestandenen Spielern sein“. Wie die Verantwortlichen ihre Vorstellungen in die Tat umsetzen, bleibt abzuwarten. Jedenfalls wollen sie einen Großteil der Mannschaft schon zum Trainingsstart zusammenhaben.

Wann der genau sein wird, das ist momentan noch nicht klar. Fakt ist aber, dass auf die neue sportliche Führung des FCI in den nächsten Wochen einiges an Arbeit zukommen wird.

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