FC Ingolstadt: Kaya überzeugt als Joker

19-Jähriger mit starker Quote

Fatih Kaya (r.) gegen Uerdingen.

War nach seinen Einwechslungen zur Stelle: Ingolstadts Fatih Kaya (r.). ©imago images/Stefan Bösl

Ungeschlagen in der Liga und Tabellenführer Braunschweig auf den Fersen – es läuft beim FC Ingolstadt. Das gilt auch für den erst 19-Jährige Fatih Kaya, der an den ersten sechs Spieltagen mit zwei Toren und zwei Vorlagen zum Erfolg der Schanzer beitrug.

Im Vorjahr noch verlässlicher Torjäger der zweiten Mannschaft in der Regionalliga, wie zehn Treffer in 18 Einsätzen untermauern, und fünf Mal für die Profis in der 2. Liga im Einsatz, darf sein Einstand in der 3. Liga somit durchaus als gelungen bezeichnet werden.

Viktoria das nächste „Kaya-Opfer“?

Vier Mal stand Kaya bislang in der Ingolstädter Startformation, seine Torgefahr kann der Angreifer bislang aber vor allem nach Einwechslungen unter Beweis stellen. Als Joker stach er sowohl gegen Würzburg als auch gegen Uerdingen. Ein Drittel der bislang sechs FCI-Tore in der Schlussviertelstunde geht somit auf sein Konto.

Diese Fähigkeit, ohne große Anlaufzeit für Torgefahr zu sorgen, dürfte auch am Wochenende bei Viktoria Köln gefragt sein: Der Aufsteiger musste in seinen Heimspielen bislang sechs Gegentreffer schlucken, alle erst im zweiten Durchgang. 

Zur bisherigen Bestmarke in Sachen Joker-Tore in einer Saison fehlen Kaya übrigens noch vier Treffer: Sowohl Felix Brügmann im Vorjahr für Jena wie auch Rogier Krohne 2014/15 im Trikot von Preußen Münster waren jeweils sechs Mal erfolgreich.

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