FC Ingolstadt: Saibene zufrieden mit Kampf

Defensive stabilisiert

Jeff Saibene vom FC Ingolstadt

Jeff Saibene will mit kleinen Schritten zurück in die Spur finden. ©Imago images/Eibner

Die Nullnummer gegen den neuen Tabellenführer Unterhaching war für den FC Ingolstadt die fünfte Partie in Serie ohne Sieg. So sieht der Absteiger die Konkurrenz davoneilen, liegt schon fünf Zähler hinter dem Relegationsrang. Trainer Jeff Saibene war trotzdem nicht unzufrieden.

„Ich denke wir haben einen guten Kampf geboten. Die Mannschaft hat alles gegeben und das ist das, was wir im Moment leisten können“, sprach der Luxemburger bei Magenta Sport die Formdelle seiner Elf an. So flüchtete er sich immerhin nicht in Ausreden, die man durchaus hätte anführen können.

Gaus in ungewohnter Rolle

Schließlich waren die Gegner des FCI in den vergangenen Wochen nicht ohne. Mit Viktoria Köln, dem Halleschen FC und nun Unterhaching standen die Donau-Städter echten Top-Teams der Liga gegenüber. Die individuelle Qualität von Hansa Rostock und der FC Bayern U23 ist ebenfalls bekannt.

Hinzu kommen personelle Probleme durch Sperren und Verletzungen, die den ohnehin schlanken Kader besonders in der Defensive belasten. Mit Gordon Büch kam gestern ein Spieler der Zweiten Mannschaft zu seinem Drittliga-Debüt. Erleichterung dürfte daher darüber herrschen, dass die Auswechslung von Marcel Gaus nur eine Vorsichtsmaßnahme war. Der 30-Jährige hatte einen Schlag auf die Wade bekommen.

Als Führungsspieler stellte auch Gaus unisono mit seinem Trainer die positiven Aspekte des Abendspiels heraus: „Wir haben endlich wieder zu Null gespielt und das wird in der Saison auch immer wieder die Basis sein, dass wir defensiv kaum etwas zulassen. Ich glaube die Torschüsse von Unterhaching kann man auch an einer Hand abzählen.“

Gaus selbst hatte gegen die SpVgg primär andere Aufgaben als zu verteidigen: Saibene bot den Routinier links vorne auf, wo er um ein Haar noch spät für den Sieg gesorgt hätte, aber am Pfosten scheiterte. Er und Caniggia Elva auf der anderen Seite sollten vor allem für viele Flanken sorgen.

Das Spiel nach vorne wird in den nächsten Wochen wohl mehr in den Fokus rücken. Schließlich stehen nach den erwähnten schweren Gegnern nun erst einmal drei Teams aus dem Tabellenkeller auf dem Programm: Großaspach, Chemnitz und Münster heißen die Aufgaben.

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