FC Ingolstadt: Stadionvorstellung

Der Audi Sportpark im Detail

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Seit der Saison 2010/11 die Heimstätte des FCI: Der Audi Sportpark. ©imago images/Schiffmann

Ein starker Saison-Endspurt eröffnete dem FC Ingolstadt die zweite Chance auf den Klassenerhalt, doch diese konnte in der Relegation gegen Wehen Wiesbaden nicht genutzt werden. Somit spielen die Schanzer erstmals seit zehn Jahren wieder in der 3. Liga. Damals absolvierte der FCI seine Partien noch im alten ESV-Stadion. Es lohnt sich also ein Blick in die neue, moderne Heimstätte.

Daten & Fakten

Name: Audi Sportpark (Anfahrt)
Fassungsvermögen: 15.200 Plätze
Sitzplätze: 9.200 (komplett überdacht)
Stehplätze: 6.000 (komplett überdacht)
Rollstuhlplätze: vor den Blöcken K und L sowie Q und R
Gästeblock: Blöcke H und I (rund 1.500 Plätze) (Was darf ich mitnehmen?)

Historie

Im Unterschied zu vielen anderen Stadien in der 3. Liga verfügt der Audi Sportpark noch über keine große Historie und wird mit dem Heimspiel gegen Mitabsteiger MSV Duisburg zum ersten Mal Austragungsort eines Drittliga-Spiels werden. 

Damals trugen die Schanzer ihre Heimspiele noch im ESV-Stadion aus, welches jedoch nur eine Zwischenstation war. Es lohnt sich daher ein Rückblick auf die Entstehungsgeschichte eines Klubs, der 2004 aus einer Fusion zweier Vereine entstand.

Mit dem MTV Ingolstadt und dem ESV Ingolstadt gab es in der bayrischen Stadt zwei Traditionsvereine, die Ende der 70er Jahre sogar jeweils zwei Spielzeiten in der 2. Bundesliga absolvierten. Der MTV spielte in der Bezirkssportanlage Mitte (auch MTV-Stadion genannt), welches eine Kapazität von 8.000 Plätzen aufwies.

Der ESV trug seine Heimspiele in der Bezirkssportanlage Süd-Ost (von 2008-2010 auch Tuja-Stadion) aus. Dies bot über 11.000 Fans Platz. Als beide Vereine jedoch in finanzielle Schieflage gerieten, fusionierten sie im Jahre 2004 zum FC Ingolstadt. Der neu gegründete Verein hatte große Ambitionen und auch schnellen Erfolg. Innerhalb von vier Jahren gelang dem FCI der Aufstieg von der Bayernliga in die 2. Bundesliga.

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Das ESV-Stadion war der Vorgänger vom Audi Sportpark. ©imago images/Stefan Bösl

Während die Schanzer in den ersten Jahren ihre Heimspiele im alten MTV-Stadion austrugen, mussten sie aufgrund von DFL-Auflagen für die 2. Bundesliga ins etwas größere ESV-Stadion umziehen. In der Zeit von 2008 bis 2010 sicherte sich eine Zeitarbeitsfirma die Namensrechte am Stadion, weshalb es nun offiziell Tuja-Stadion hieß.

Da die Auflagen der DFL jedoch nur auf einer Ausnahmeregelung basierten, war den Verantwortlichen schnell klar, dass sie für den Verbleib ein neues Stadion benötigen.

Zur Saison 2010/11 zog der FCI  in den neu gebauten Audi-Sportpark, wie das neue Stadion offiziell heißt. Die Architekten legten beim Bau der Ränge besonderen Wert auf die Nähe zum Spielfeld und orientierten sich dabei am Modell der englischen Stadien.

Mit der gut ausgebauten Infrastruktur zählt der Audi Sportpark heute sicherlich zu den modernsten Stadien in der 3. Liga.

Die weiteren Stadien der 3. Liga in der Übersicht:

Jena (Ernst-Abbe-Sportfeld)
Magdeburg (MDCC-Arena)
Meppen (Hänsch-Arena)
Unterhaching (Alpenbauer Sportpark)
Würzburg (Flyeralarm Arena)
Zwickau (Stadion Zwickau)
Sonnenhof Großaspach (mechatronik arena)
Waldhof Mannheim (Carl-Benz Stadion)
Eintracht Braunschweig (Eintracht Stadion)
1. FC Kaiserslautern (Fritz-Walter Stadion)
1860 München (Grünwalder Stadion)
Chemnitzer FC (Stadion an der Gellertstraße)
Preußen Münster (Preußenstadion)
Hansa Rostock (Ostseestadion)
Hallescher FC (Erdgas-Sportpark)
Viktoria Köln (Sportpark Höhenberg)
Duisburg (Schauinsland-Reisen Arena)

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