FCK: Gefährliche Abhängigkeit

Tore extrem ungleich verteilt

Christian Kühlwetter gegen Zwickau.

Ist bei Christian Kühlwetter der Knoten nach dem Tor in Zwickau geplatzt? ©imago images/Kruczynski

Nach zwei Niederlagen in Folge feierte der FCK am gestrigen Montag endlich wieder einen „Dreier“. Nach einer starken ersten Hälfte musste die Pfälzer in der Schlussphase zwar nochmal zittern, das war den Akteuren bei Abpfiff und dem damit feststehenden 5:3-Erfolg über Zwickau aber herzlich egal.

„Wir wir das Spiel heute angegangen sind, war richtig, richtig gut. Vor allem in der ersten Hälfte haben wir so Fußball gespielt, wie wir es auch besprochen haben: Von hinten heraus gut kombiniert, super Torchancen gehabt und eigentlich musst du da schon viel höher führen“, war Trainer Sascha Hildmann bei Magenta Sport mit der Chancenverwertung nicht so ganz zufrieden.

Kühlwetter erst der dritte FCK-Torschütze

Die 90 Minuten zuvor zeigten jedoch erneut, wie abhängig der FCK in dieser Saison bislang von Timmy Thiele und Florian Pick ist. Elf Treffer erzielten die Pfälzer bislang in dieser Drittliga-Saison, neun davon gehen auf das Konto des Duos. Das zwischenzeitliche 2:0 fiel durch ein Eigentor von Zwickaus Ali Odabas.

Mit Christian Kühlwetter, der mit seinem Treffer zum 5:3 für die Vorentscheidung sorgte, trug sich somit erst der dritte Lauterer in dieser Spielzeit in die Torschützenliste ein. Beim 24-Jährigen dürfte Hildmann darauf hoffen, dass dieses Tor als Dosenöffner fungiert: Bereits im Vorjahr machte Kühlwetter mit zwölf Treffern deutlich, für Torgefahr in Liga drei sorgen zu können.

Im Derby nachlegen

Dabei soll nicht unter den Tisch fallen, dass der gegen Zwickau erneut als Mittelstürmer aufgebotene Kühlwetter aktuell in der Rolle des Vorbereiters glänzt und gegen den FSV seine Vorlagen Nummer zwei und drei der aktuellen Spielzeit gab. Nach Informationen unserer Schwesterseite Liga-Zwei.de soll trotzdem Dynamos Lucas Röser erneut ein Thema sein, um die Last des Toreschießens auf mehrere Schultern zu verteilen.

Um die gute Stimmung am Betzenberg zu konservieren, muss am Sonntag im Derby gegen Waldhof Mannheim nachgelegt werden. Dann dürfen aus Sicht des FCK auch gerne andere Spieler als Torschützen in Erscheinung treten als das bereits erwähnte Trio. Dass die Roten Teufel seit der Amtsübernahme von Hildmann Anfang Dezember keine zwei Siege in Folge feiern konnten, dürften den formstarken Gästen aus der Quadratestadt Mut machen.

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