FCK: Gläubiger stimmen Plan zu

Wirtschaftlicher Neustart erhofft

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Donnerstag, 29.10.2020 | 12:24
Sören Oliver Voigt

Geschäftsführer Sören Oliver Voigt gewinnt Planungssicherheit. ©Imago images/Eibner

Die Geschäftsführung des FCK hatte in den letzten Wochen alle Hände voll zu tun, stellte einen Insolvenzplan auf, der die Gläubiger überzeugen sollte. Diese stimmten nun über die angedachten Maßnahmen ab und folgen den Verantwortlichen in ihrem Vorhaben. Die Gläubigerversammlung hat beim Amtsgerichtstermin die Eigenverwaltung, den Sachwalter sowie die Mitglieder des Gläubigerausschusses bestätigt. Das Verfahren kann so zeitnah abgeschlossen werden.

Merk schaut nach vorne

„Ich danke allen Beteiligten in diesem Verfahren für die kritisch‐konstruktiven Gespräche und die jeweiligen Sanierungsbeiträge. Wir sind wie angekündigt diesen für den FCK schwierigen, aber alternativlosen Schritt gegangen und sehen ihn als große Chance für eine erfolgreiche Zukunft des 1. FC Kaiserslautern. Die Annahme des Insolvenzplans erleichtert uns daher sehr“, sagte Geschäftsführer Sören Oliver Voigt.

Beiratsvorsitzender Markus Merk richtete sogleich den Blick nach vorne. Deswegen können wir das Verfahren in Kürze beenden, neu beginnen und uns gemeinsam mit unseren Investoren der Saar-Pfalz-Invest GmbH engagiert auf die kurz-, mittel- und langfristigen Ziele des FCK konzentrieren, so der frühere Schiedsrichter.

Wie genau nun die Maßnahmen des FCK aussehen, ist nicht im Einzelnen bekannt. In jedem Fall scheint die laufende Saison nun erst einmal gesichert.